Janelle MonáeThe ArchAndroid |
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Wir vermuten: P. Diddy hat zwischen Shopping-Touren, Fashion Shows und Restauranteröffnungen doch noch mal Zeit gefunden, sich mit Musik zu beschäftigen und einen Blick in den Backkatalog seiner Bad Boy Records zu werfen und entsetzt festgestellt, dass es jetzt doch mal allerhöchste Zeit wird, ein qualitativ hochwertiges Produkt zwischen all die R’n’B-Heulbojen, minderbegabten MCs und selbst zusammen gebauten MTV-Retortenbands zu schleusen, um den Fortbestand seines Labels weiterhin zu rechtfertigen, denn bis in alle Ewigkeit den alten Notorious-B.I.G.-Kram neu aufzulegen, kann’s ja nun auch nicht sein. Praktischerweise hat einer seiner Helfershelfer bereits eine gewisse, vielversprechende Dame namens Janelle Monáe im Zuge ihrer EP „Metropolis: Suite I (The Chase)“ unter Vertrag genommen. Möge die doch nun mal zeigen, was sie so auf Albumlänge zu bieten hat. Und das tut sie, veröffentlicht mit „The ArchAndroid“ vielleicht nicht ganz das ambitionierteste Debütalbum, das die Welt je gesehen, aber doch mindestens das ambitionierteste Debüt, das der R’n’B je gesehen hat. |
Broken BellsBroken Bells |
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Bald dürfte er sie wohl alle durch haben. Seit seinem hohe Wellen schlagenden „Grey Album“-Streich mischt Brian Burton alias Dangermouse die Popmusikszene zwischen Mainstream und Indie auf und zeigt sich dabei so grenzübergreifend kollaborationsfreudig wie derzeit kein Zweiter. Von jedermanns Lieblings-One Hit Wonder Gnarls Barkley über den Comichelden-Hip Hop von Dangerdoom bis zur letztjährigen Zusammenarbeit mit Indie-Idol Mark „Sparklehorse“ Linkous gibt es wohl kaum ein Gebiet in dem sich der Mann mit dem Afro und Faible für dezente Sonnebrillen nicht wohlfühlen würde. Hauptsache es kommt am Ende mindestens gute Popmusik dabei heraus […] |



