KurzrezensionenBattles, Herman Dune, Hyetal |
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Battles haben leichte Stimmprobleme, Herman Dunes Folk ist unverwüstlich und Hyetal glänzt mit seinem globalen Popentwurf. |
StellaFukui |
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Stella waren schon immer irgendwie besonders. Grob aus dem Dunstkreis entsprungen, den man früher einmal Hamburger Schule nannte, markierten sie den Punkt, als man sich dort dem (deutschsprachigen Indie-)Rock abwandte und mehr und mehr auf elektronischen Pfaden wandelte. Dabei waren sie ihrer Zeit oftmals um einiges voraus und so zum Beispiel 1998 mit ihrer Debütsingle „O.K., Tomorrow I’ll Be Perfect.“ die ersten, die den in den letzten zehn Jahren wie kaum etwas sonst polarisierenden, neongrellen 80er New Wave wieder ins Spiel brachten. Stella verbanden Glamour und Diskurspop, Hedonismus und Politik mit explizit linken Inhalten. Zugehörig fühlten sie sich dabei nirgends so richtig, Andockpunkte gab es trotzdem reichlich, Egoexpress, Phantom/Ghost, Pantha du Prince um nur einmal die Bekanntesten zu nennen. |
Neue Synergien: Cologne Tape und Magazine Records |
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Wirft man einen Blick auf das derzeitige Nachtleben in Köln, würde man nicht unbedingt darauf kommen, dass die Szene rund um die elektronische Musik gravierend geschrumpft wäre. Neue Clubs wie die Papierfabrik in Ehrenfeld, aber auch alte Institutionen mit erstklassigen Bookings sorgten in der letzten Zeit für mehr Vielfalt denn je. Doch trotzdem scheint der Kern der Szene immer kleiner zu werden. |
65daysofstaticWe Were Exploding Anyway |
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Die Liveauftritte des britischen Quartetts 65daysofstatic scheinen in kuriosem Kontrast zu ihren Studioaufnahmen der letzten Zeit zu stehen. Im Konzert jagen sie den Dezibelmesser nur zu gern bis an die Grenze des Erlaubten, nicht immer zugunsten des Gesamtklangs. Legt man jedoch ihr neues Album in die Musikanlage, mutet es trotz sofort hervorstechender Beats im direkten Abspielvergleich mit aktuellen Veröffentlichungen wie der neuen von The Hold Steady irgendwie reserviert an. |
Warp – Zwanzig Jahre Taktgeber der Popmusik |
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Damals, mit vierzehn, weit vor der ultimativen Expansion des Internets erkannte mich die Verkäuferin des lokalen Elektromarktes schon von Weitem. Kein Wunder, schließlich schlich ich mit den Musikzeitschriften meiner Wahl bewaffnet durch die Gänge und lud mir stapelweise CDs auf, die ich späterhin öffnen ließ, um sie auf der hauseigenen Abspielstation via Kopfhörer anzutesten. Ein […] |





