Musik ins Auge – Der Musikvideo-Roundup (September III)

Auch die stereotypischste Erwartung tritt gelegentlich ein. Ein französisches Musikvideo mit viel Entblößung und phallischen Durchbohrungen? Hat Alexandre Courtès. Ein farben- und mutationsmunteres Björk-Video? Hat Andrew Thomas Huang.

Ein Metal-Video mit viel Kunstblut, schnellen (Bild-)Schnitten und knalligen visuellen Effekten trudelt auf Youtube sowieso alle paar Minuten ein, doch ist Zev Deans diese Woche eines mit ungewöhnlich viel atmosphärischem und viszeralem Flair gelungen. Nicht minder stylisch, jedoch ganz auf rhythmischen Workout sind Schall & Schnabel ausgelegt, während Greg & Lio einen sensationellen Einzeltake hinlegen, den an personellem Aufwand nur noch die nackte CGI-Armee von Elliott Sellers und Erik Ferguson toppt.

Ganz allein ist hingegen Tristan Douglas‘ Uncanny-Valley-Protagonistin, mehr Gemeinschaft pflegen sowohl Charlotte Gainsbourg als auch MANSON und Sophia Peer – das surreale, beleidigende I-Tüpfelchen liefert schließlich Amir Shoucri.

OrelSan – Basique

Regie: Greg & Lio

 

Björk – The Gate

Regie: Andrew Thomas Huang

 

Cannibal Corpse – Code Of The Slashers

Regie: Zev Deans

 

Confidence Man – Better Sit Down Boy

Regie: Schall & Schnabel

 

Julien Baker – Appointments

Regie: Sophia Peer

 

Antwood – Don’t Go

Regie: Tristan Douglas

 

Xiu Xiu – Forget

Regie: Amir Shoucri

 

Ibeyi – Me Voy feat. Mala Rodriguez

Regie: MANSON

 

ZHU & NERO – Dreams

Regie: Elliott Sellers & Erik Ferguson

 

Charlotte Gainsbourg – Deadly Valentine

Regie: Charlotte Gainsbourg

 

Justice – Pleasure (Live)

Regie: Alexandre Courtès

 

Ein Kommentar zu “Musik ins Auge – Der Musikvideo-Roundup (September III)”

  1. hewhoisnt sagt:

    Danke! Danke! Danke!

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