Musik ins Auge – Der Musikvideo-Roundup (September IV)

Auf ins Uncanny Valley: Der Effekt, beim dem eine nahe an der Realität gerenderte CGI verstörend echt und unecht zugleich wirkt, stellen Werkflow in einer höllischen Zugfahrt aus. Um Glaubwürdigkeit sorgen sich Luke Steele und Nick Littlemore gar nicht erst, umso kühner ist der visuelle Pomp ihrer bunten Bildwelt.

Die Grenze zwischen Kunstwerk und Realität selbst durchbricht Keith Schofield mit einem hintersinnigen, persönlichen und außergewöhnlich wendungsfreudigen Musikvideo, ein Stück weit meta ist auch Kyle Thrashs Filmset. Adam Kolodny und Michelle Zauner spielen ähnlich mit Rollen und Klischees wie Kevin Abstract, pure Kinetik hingegen ist die Kamerarbeit von Andrea Gelardin und Ruth Hogben. Außerdem: Cyberpunk-Stöpselei von Hélène Jeudy und Antoine Caëcke, Asphalt- und Abgase bei David M. Helman und Chad VanGaalens kosmischer Cartoon.

patten – Epsilon

Regie: Werkflow

 

Kevin Abstract – Empty

Regie: Kevin Abstract

 

Empire Of The Sun – High And Low

Regie: Luke Steele & Nick Littlemore

 

Lady Gaga – Perfect Illusion

Regie: Andrea Gelardin & Ruth Hogben

 

Lorn – Anvil

Regie: Hélène Jeudy & Antoine Caëcke

 

Stylo G & Jacob Plant – Bike Engine

Regie: Henry Schofield

 

COIN – Talk Too Much

Regie: Kyle Thrash

 

Japanese Breakfast – Everybody Wants To Love You

Regie: Adam Kolodny & Michelle Zauner

 

Tanya Tagaq ft. Shad – Centre

Regie: Chad VanGaalen

 

GTA ft. Vince Staples – Little Bit Of This

Regie: David M. Helman

 

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