Musik ins Auge – Der Musikvideo-Roundup (Januar III)

Es gibt im Dance-Bereich sicher Namen, denen musikalisch mehr Wertschätzung entgegengebracht wird, doch in Sachen Musikvideos ist das Label OWSLA eine besondere Marke. Nirgendwo sonst is dermaßen regelmäßig Verlass auf visuell hochwertige, technisch zeitgemäße Clips, die ein bisschen aufge- oder gleich ganz überdreht sind.

Weil sich das Label gerade im Rahmen einer Compilation als besonders veröffentlichungsfreudig zeigt, ist es denn auch gleich mehrfach in den dieswöchigen Videohighlights vertreten. Ist aber auch kein Wunder, schaut man auf das Talent dahinter, denn sowohl Ewan Jones Morris mit seinem trippigen Restaurantbesuch als auch Jodeb mit seiner verstörenden Ballett-Obsession sind Stammäste in dieser Rubrik, egal für wen sie Videos machen.

Mindestens genauso lebhaft sind verlässerlicherweise die Clips von Grimes alias Claire Boucher und ihrem Bruder Mac, die ihre Kräfte diesmal für eine Cyber-Goth-Party vereint haben. Eine absurde Musikgeschäfts-Parodie zeigt Philip Andelman, Dan Brown inszeniert Konflikte in Grautönen und Anton Tammi besticht mit fast schon psychedelischen Gangster-Bildern. Außerdem: Verkopfte Fantasy-Welten von Patrick Blades, verstörender Amtsmissbrauch von Riley Blakeway und ein übercooler Dance-Clip von Mister Whitmore, dem dritten im OWSLA-Bunde.

Grimes – Kill V. Maim

Regie: Claire Boucher & Mac Boucher

 

Point Point – Life In Grey

Regie: Jodeb

 

Joywave – Destruction

Regie: Philip Andelman

 

Pekko – Hunger

Regie: Anton Tammi

 

Valentino Khan – Deep Down Low

Regie: Ewan Jones Morris

 

ODESZA – It’s Only (feat. Zyra)

Regie: Dan Brown

 

Alex Metric – Drum Machine

Regie: Mister Whitmore

 

Night Beats – No Cops

Regie: Riley Blakeway

 

Youth Lagoon – Rotten Human

Regie: Patrick Blades

 

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