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Smooth, smoother, HONNE. Glatt genug fürs öffentliche-rechtliche Morgenradio ist das Debütalbum der beiden Engländer, das mit kontemporären Soundzügen (Stimmverfremdung, gedämmte Synth-Striche, R’n’B-inspirierte Drumprogrammierung) sowohl in fülligen Arrangements („Someone That Loves You“) wie in stellenweiser Reduktion erstaunlich flach und statisch bleibt. Da kann der Bass in „All In The Value“ noch so slappen und doch mag kein Funk(e) überspringen, auch mit einem Step wie bei „The Night“ oder jazzigen Andeutungen kommen diese Grooves nicht aus der Trägheit heraus. Das liegt vor allem am undeutlichen Gesang von Andy Clutterbuck, der in nötigen Momenten der Intensität eher gequetscht wirkt, über ausdehnte Einzelnoten erblasst oder wie in „It Ain’t Wrong Loving You“ am Falsettversuch scheitert. Eröffnen Songs wie „Treat You Right“ oder „Good Together“ noch vielversprechend offen und weich, werden sie bald von dieser permabrüchigen Stimme und ihren einfallslos plumpen Beziehungsporträts gedeckelt. HONNEs Texte gehen vom Banalen („I close my eyes and I picture us together/ I hope you know/ That I’ll be waiting here for you, my love“) zum Einfältigen („Oh, invest time in me/ Cause I am risk free/ We can make this work/ That’s my guarantee“) bis zum naiv Schmierigen („If you spend the night with me/ I will make it worth your while“). So ein Hang zum Klischee deckt sich vielleicht mit ihrer Selbstdarstellung als schüchterne, liebenswerte („I’m fragile at heart/ And I find it hard/ To express myself when you’re around“) Landei-Normalos („That’s not me/ I’m from a small town/ Down south with a bit of land“), doch an der Erforschung solcher Abziehbilder ist „Warm On A Cold Night“ nicht interessiert. Es bleibt Electro-Pop, dem es ans Seele mangelt.