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Das Debütalbum des Trios aus Exeter ist eines, dem man für die Anbeilage der Lyrics dankbar ist – auch wegen Lande Hekts Vokale umtonenden und Konsonanten verschluckenden Akzents, vor allem aber, weil die punkig-melodische Dichte ihrer Songs um Texte von prägendem Gewicht konzentriert ist. Nicht ausladend, aber mit klar ausgerichteten Sätzen adressiert „Respect“ Misogynie und Gewalt gegen Frauen („It’s so easy to pretend that this doesn’t happen in our society“) oder äußern „Nervous“ und „I Don’t Wanna Talk About It“ Frust über politische Apathie. Mag sich in „Gone With The Wind“ auch mal Privates negativ niederschlagen, spricht aus den meisten Songs der Ansporn zur gesellschaftlichen Selbstermächtigung, wie beim eröffnenden „Learn In School“ („Try and make your own little mark on this earth/ Don’t let them belittle your sense of worth/ there’s nothing you can’t learn“), das vom Gitarre-Vocal-Dialog in der hoppelnden Middle 8 auch strukturell besondere Lebhaftigkeit erhält. Etwas merkwürdig ist nur, dass diesem stimmigen Politrahmen am Ende noch ein Ramones-Cover („Pet Cemetary“[sic]) angetackert ist, das Muncie Girls steifer als ihre eigenen Riffs runterspielen. Superchunkig überschwänglich leiht das Schlagzeugspiel von Luke Ellis ansonsten nämlich auch langsameren Songs wie „Committee“ einen hüpfenden Drall, während Hekt in catchigen Gitarren- und studiogedoppelten Vocal-Harmonien anerkennt, dass politischer Aktivismus nicht nur über Musik erfolgen kann: „We can organise and sympathise and gather our thoughts/ Some alarms don’t sound in 4/4 time“.