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„Biology“ ist das Ergebnis einer Detailarbeit, im Großen wie im Kleinen. Der Amsterdamer Produzent Marco Sterk stellt seinem Debütalbum die luxuriöse Schönheit einer schimmernden Klangpalette in wohlbemessener Intensität voran: Glocken und gamelanartig anmutende Perkussionsmelodien umranken kosmische Analogsynth-Bepinselung über feinfühligem Houseantrieb, wobei „Biology Theme“ nicht mal einen Beat braucht, um auf den unfassbar weiten Ozean loszusegeln. Erst gegen Ende zieht ein subtil im Mix verstecktes Grollen auf, ähnlich austariert zwischen klarem Lichtstrahl und verdunkelten Schemen evozieren auch die anderen Stücke meditative bis mystische Szenerien aus Kristallhöhlen und himmelnahen Berggipfeln, ohne tatsächlich auf musikalischer Ebene in derartig explizite Eso-Klischees auszuarten. Das liegt auch daran, dass Young Marcos Klangopulenz selbst im lebhafteren „Psychotic Particle“ und dem Peaktime-Gebimmel von „Can You Really Feel It?“ nicht ausartet, sondern mehr auf die eine perfekte Wellenlänge als die große Synthtflut aus ist.