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Ein großer Unterschied besteht zwischen Naomi Punks 2012er Debütalbum und „Television Man“ nicht. Nahezu den gleichen Sound, ja sogar die gleiche Akkordfolge wie mindestens ein Song auf dem Vorgängerwerk hat das Titelstück, ist wie die anderen neuen nur ein wenig schneller, ein wenig schärfer im Ausdruck mit stärker ausgeprägten Dynamikschwüngen und strengeren Anschlägen. Die Verfeinerungen, die das Trio aus seinem minimalistischen Repetitions-Punk-Korsett herauskitzelt werden am schönsten deutlich, wenn sich die Gesangsmelodien aus der Grautonwand nölender Saiten und staksiger Perkussionsbündel pellen. Nahtlos geht ihre Harmonie vom Ende des Titelstücks in eines der knarzigen Keyboard-Zwischenspiele über, die auf dem Debüt noch ein wenig als obligatorisches Experiment anödeten – hier aber ist „Plastic World No. 6“ wie das Herz des Albums, das wortlos überm Dümpelbeat einer billigen Drum Machine im Tageslicht steht, bevor Naomi Punk wieder die Klöppelkeule rausholen und der fleckige Strudel von „Eleven Inches“ alles umhüllt.