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„Most of my friends are medicated just like me“ gurrt Caila Thompson-Hannant über einem Beat aus Seifenblasen, die bei jedem Anschlag im Dutzend zerploppen. So wolkenweich der synthige Pop ihres Debütalbums als Mozart’s Sister auch stellenweise wird, so samtig ihre Stimme, die reine Glückseeligkeit wird „Being“ nicht. Vielmehr bedeutet diese Existenz ein „holding hands with the good and the bad simultaneously” („Enjoy“). Die Montréalerin webt innere Anspannungen in lebendige Eigenproduktionen aus Federwerkticken und Hechelgeräuschen, lässt ihre Melodien aber selten so explizit unbequem werden wie in „Bow A Kiss“ über bedrohliches Männerverhalten auf dem Fußweg durch die Großstadt. Auch wenn ihre mehr auf gedehnte Silben als deutliche Wortanfänge fixierte Aussprache stellenweise von der Musik verschluckt unverständlich wird, ist Thompson-Hannant auf dem besten Wege, ihre ganz eigene Stimme zu finden.