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Musik ins Auge – Der Musikvideo-Roundup (Juli IV)

Großes Problem: Wenn die heimische Metropole von haushohen Riesenkreaturen attackiert wird. Kleines Problem: Wenn man zu spät ins Restaurant kommt, um noch vom Frühstücksmenü zu bestellen. Großes Problem: Wenn ein unterdrückerisches Regime Jugendlichen das gemeinsame Tanzen verbietet – oder wenn in ferner Zukunft gar die gesamte Menschheit das Tanzen zu verlernen droht. Kleines Problem dagegen: Wenn man vergessen hat, den Akku aufzuladen und die elektrischen Zahnbürste nun von Hand rotieren muss.

Jene kleinen Probleme werden von „Weird Al“ Yankovic in Liam Lynchs Video dermaßen enerviert porträtiert, dass es meistens nicht einmal nötig ist, den Text zu verstehen. Futuristisch greift Saman Kesh dagegen zur Notlösung für eines jener schwerer wiegenden Probleme, während Hiro Murai den Horror um Britt Daniel nur langsam enthüllt und Martin De Thurah in luxuriösen Grautönen erzählt. Ruffmercy und Gal Muggia liefern visuell moderne Popstar-Porträts, Alexander Christenson und Austin Peters suchen Freiheit oder Flucht

Der Sonderpreis für das fruchtigste Video der Woche geht übrigens diesmal an Jade Mortimer – sommerbunter kam da nur noch Joo Hee Suns Farbpalette.

Basement Jaxx – Never Say Never

Regie: Saman Kesh

 

„Weird Al“ Yankovic – First World Problems

Regie: Liam Lynch

 

XXYYXX – DMT

Regie: Alexander Christenson

 

MNEK – Wrote A Song About You

Regie: Ruffmercy

 

Spoon – Do You

Regie: Hiro Murai

 

Adi Ulmansky feat. Borgore – Was It You

Regie: Gal Muggia

 

Robyn & Röyksopp – Do It Again

Regie: Martin De Thurah

 

Bastille – Oblivion

Regie: Austin Peters

 

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