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Die Produktion mag nicht wie der wichtigste Aspekt im Hardcore erscheinen, aber das großartige Debütalbum des Münsteraner/Bielefelder Quartetts wäre längst nicht so wirkungsstark, wenn nicht sein teerverkrusteter Bass so bedrückte. „Lies We Live“ ist in seine tiefdunklen Vibrationen gehüllt, der Sechssaiter verbiegt und windet sich darunter immer wieder in metallenem Aufjaulen zu geschrieenen und gebellten Texten von körperlichem Verfall und Schmerz. Zeit für große Melodik und Refrains scheinen Svffer ohnehin nicht zu haben, auch nicht, als sie auf ein schweres Voranwalzen runterschrauben, nachdem die ersten drei Songs nur so aus den Boxen galoppiert kamen. Fast exakt zur Songmitte expandiert „Insomnia“ schlagartig, erst im Volumen seines aufröhrenden Donnersturms, dann in erneut davonpreschendem Tempo. Svffer wuchten Klangkräfte von immensem Gewicht umher, die dem manisch hinterherhechtenden Schlagzeug in „War Paint“ glatt aus dem Ruder zu laufen drohen, als wäre die Band im verzweifelten Kampf, sie zu kanalisieren. Es mag ihr vorzüglich gelingen – zu einem hoffnungsvollen Album macht das diesen polternden Moloch aus massiven Dynamikschwüngen nicht.