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Das Wetter wird besser (zumindest sollte es das) und die Tage werden länger. Die Natur explodiert in tausend Farben und vor allem wird alles grün, grün, grün. Viele zieht es nach draußen zum geselligen Beisammensein bei Ritualen am offenen Feuer, die oftmals auch der gemeinsamen Nahrungsaufnahme dienen und bei denen gern geistige Getränke verkostet oder Kräutermischungen verbrannt werden. Dieser Zustand schlägt sich auch auf unser Gemüt nieder und auch unsere musikalischen Vorlieben können sich – nicht bei jedem natürlich – ebenfalls nach „Sonnigem“ sehnen … und jetzt kommen The Icypoles ins Spiel. Die Musik des Melbourner Quartetts erfüllt jedes Sommerpop-Klischee: Harmonie satt, eingängig, licht, geradezu xx-reduziert und sexy ist sie. Abgründiges, wie zum Beispiel bei girlpool, ist hier eher Fehlanzeige. Aber hey, die Sonne wird schon noch einige Male scheinen dieses Jahr und wir dürfen auch mal abschalten und die Seele baumeln lassen. Wenn es dunkel wird, können wir ja wieder Thou hören.