
Übersichtlich sind die sehr eingängigen Melodien und die Songs in ihrer Struktur, so dass sich Hogni Egilsson bemühen muss, mit seinem eher schlichten Gesang nicht allzu viel Schaden anzurichten. Das gelingt ihm mit dem Charme des Unperfekten, aber das ist auch gar nicht wichtig: Denn es klingt hier viel bedeutsamer nach Familie und Vertrautheit, nach Sommernächten, nach Euphorie und melancholischem Schmelz. Die Gewissheit ist da, dass perfekte Momente nicht unendlich überdauern. Und irgendwie liegt darin ja auch der Kern aller Romantik.
Spieldauer: 47:46
Referenzen: No Kids, Parenthetical Girls, Belle & Sebastian, Architecture In Helsinki, The Dead Science, Burt Bacharach, Van Dyke Parks
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Label: Haldern Pop Recordings
VÖ: 06.03.2009