Die Jungs aus New York scheinen allwissend. Sie haben sich quer durch den Indiepop ihres nördlichen Nachbarlandes gehört, sie haben zum Wave-Punk ihrer Heimatmetropole exzessiv getanzt, sie schunkelten zu Neutral Milk Hotel und mögen, na klar, auch Melodien britischer Prägung – obwohl sie durch und durch amerikanisch sind. Mit großen Löffeln haben sie sich durch die aktuellen Indie-Releases der letzten beiden Jahre geschaufelt oder besitzen zumindest einen rapidshare-Premiumzugang. Denn zum Plattenladen-Ausrauben sind sie eindeutig zu nett.
In ihrem Sound steckt so ziemlich alles drin, was sich auf die Schnelle hinbasteln ließ. Mehr noch: Diese Band hat Euphorie, Variabilität, Spielfreude und die richtigen Kontakte: Sie tourten mit Deerhoof, Vampire Weekend und Beirut – ihr Debütalbum „Technicolor Health“ hat Chris Zane (Les Savy Fav, The Walkmen, Passion Pit, White Rabbits) produziert, womit auch noch die letzten Referenzbands im Maxipack angerissen sein dürften…
Das Debüt-Album erscheint Mitte März und dürfte den myspace-Teasern zu urteilen ein schmackhafter, cleverer und eingängiger Singalong-Diner sein. Guten Hunger!
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