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	<description>Drehscheibe für Independent-Musik</description>
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		<title>Rezension: Sambassadeur &#8211; European</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 12:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lennart Thiem</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was für ergiebige Zeiten! Während ein Künstler wie Gonjasufi unsere Vorstellung von Wohlklang erweitert und Yeasayer diesen in einer Welt suchen, in der Batikhemden durchaus als schick gelten und sie ungestraft einer Art globalem Synthie-Soulpop frönen (etwas, das bei einer Band wie Midlake, die sich in weit entfernte Landstriche des Folk zurückziehen, undenkbar wäre), erlöst uns Pantha Du Prince von dem engstirnigen Vorurteil, das Techno seelenlos sei. Doch all das würde nur halb so viel Freude bereiten, wenn es keine Bands wie Sambassadeur aus Schweden gäbe, die sich mit ihrem Indiepop weit ab von all dem befinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><!--  		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><img class='noshadow thumb ' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2010/03/sambassadeur_european.jpeg' alt='Rezension: Sambassadeur - European' /><strong>Was für ergiebige Zeiten! Während ein Künstler wie Gonjasufi unsere Vorstellung von Wohlklang erweitert und Yeasayer diesen in einer Welt suchen, in der Batikhemden durchaus als schick gelten und sie ungestraft einer Art globalem Synthie-Soulpop frönen (etwas, das bei einer Band wie Midlake, die sich in weit entfernte Landstriche des Folk zurückziehen, undenkbar wäre), erlöst uns Pantha Du Prince von dem engstirnigen Vorurteil, das Techno seelenlos sei. Doch all das würde nur halb so viel Freude bereiten, wenn es keine Bands wie Sambassadeur aus Schweden gäbe, die sich mit ihrem Indiepop weit ab von all dem befinden.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Welche Rolle aber soll eine studentische WG, die auf ihren bisherigen Alben einer sowieso schon bekehrten Gemeinde von der Popseligkeit in der Tradition des Twee predigte, indem sie zwischen C86 Charme und catchy 80s Pop pendelte, für den Genuss spielen, den uns Minimal Techno gewähren kann?</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Sicherheit lassen sich hier keine direkten musikalischen Zusammenhänge ausmachen, solche dürften aber auch nur von Menschen verlangt werden, die sich auf ein Genre versteifen und durch Ähnlichkeiten gelockt werden wollen, es geht eher um die Möglichkeit, Unterschiede zu genießen, indem man sie bewußt wahrnimmt. Zwar sollte man seine Erfahrungen und Hörgewohnheiten keineswegs verleugnen und stets die Beliebigkeit meiden, die letzten Monate zeigen aber deutlich, um wie viele schöne Stunden und Momente man sich durch durch ein Versteifen auf einige wenige musikalische Parameter bringen kann. Die durch Bands und Labels zur Verfügung gestellten Albumstreams und Downloads machen es mittlerweile möglich, herausragende Stücke verschiedener Stile schon vor dem offiziellen Release zu hören, außerdem ist die Vorstellung von Pop als subversiver Kultur schon lange nicht mehr haltbar, und so traurig das auch sein mag, der Gedanke, dass es sich bei dieser Musik zum einen um oftmals industriell produzierte Ware, andererseits aber um ein kanonisch aufgearbeitetes Kulturgut handelt, verleiht viele Freiheiten, wenn auch nur auf einer rein geschmäcklerischen Ebene. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Band mit der Autorität des aktuellen Konsens versehen als uncool gilt, tendiert gegen null, musikalische Moden müssen mittlerweile nicht mehr der Leitstern einer Jugend sein, die sich nicht auf ein bestimmtes Alter beschränken lässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Alben wie „European“ profitieren davon, „Das gab&#8217;s doch alles schon“ ist kein Veto mehr gegen aufkeimende Begeisterung, die durch die ersten beiden Stücke auf dem dritten Longplayer der GöteburgerInnen hervorgerufen wird. „Stranded“ und „Days“ besitzen den Zauber von mit Perfektion vollführter großer Gesten, die Streicher erinnern mit ihrem sanften, ausladendem Schwung an eine etwas zu tiefe, aber aufrichtig vollführte Verbeugung, das Klavier trippelt übermütig und vorsichtig zugleich wie ein barfüßiges Kleinkind am ersten warmen Frühlingstag über einen satten und ebenen Boden aus schlichten Rhythmen. Dabei verleiht Melancholie allem eine satte Tönung, egal, ob es sich dabei um den opulenten Offbeat-Hit „Sandy Dunes“ oder das Instrumental „A Remote View“ handelt. Wirklicher Überschwang und Ausgelassenheit sind aber auch nur dann möglich, wenn sie wie Marmor mit feinen Äderchen von dezenter Schwermut durchzogen wird, alles andere ist nur Spaß.</p>
<p style="text-align: justify;">Im vorliegenden Fall sind Sorgen diesbezüglich nicht vonnöten, Sängerin Anna Persson kultiviert in ihren Texten mit ruhiger, sanfter Stimme ein Verhältnis zur Einsamkeit, wie man es auch bei den frühen Belle &amp; Sebastian antrifft, mit der sich die Band dennoch nicht ohne weiteres vergleichen lassen würde. Sambassadeur sind mehr Pop als diese es in ihren Anfangstagen je waren, aber weniger, als auf deren letzten drei Studioalben und generell selten so detailverliebt wie die GlasgowerInnen. Ursache dafür ist eine Freude an großen, packenden Melodien, die sicher nur so lange als zuweilen etwas oberflächliche wirkt, bis der Frühling beginnt und uns im Sonnenschein zig Möglichkeiten zu Schwelgerei und bittersüßem Herzleid begegnen.</p>
<p><img class='alignleft noshadow' alt='Wertung: 71' src='http://www.auftouren.de/wp-content/themes/auftouren/rating/71.png' style='margin-left: 2px; margin-right: 3px;' /></p>
<p><strong>Label: </strong>Labrador<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Referenzen:</strong><!--  		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --> Camera Obscura, Hello Saferide, Cats on Fire, The Clientele, The Concretes, Pelle Carlberg, Hari &amp; Aino, Shout Out Louds. Vancouver Nights, Ingenting</p>
<p><strong>Links:</strong> <a title="http://sambassadeur.com/" href="http://www.diesterne.de/" target="_blank" title="http://sambassadeur.com/">Homepage </a>/ <a href="http://www.myspace.com/sambassadeurtheband" target="_blank">Myspace</a></p>
<p><strong>VÖ: </strong>19.03.2010<strong><br />
</strong></p>
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		<title>Rezension: Quasi &#8211; American Gong</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Eulenbruch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[American Gong]]></category>
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		<category><![CDATA[Country]]></category>
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		<description><![CDATA[17 Jahre sind Janet Weiss und Sam Coomes bereits in der Indierock-Metropole Portland als Quasi aktiv, seit 2006 durch Weiss' Kollegin bei Stephen Malkmus &#038; The Jicks, Joanna Bolme, am Bass verstärkt. Der große Wurf ist ihnen dabei nie so recht gelungen, obwohl sie, und davon zeugt auch die Compilation die ihrem neuen Album "American Gong" als Bonus beiliegt und einen Überblick über die Bandhistorie gibt, immer wieder hochkarätige Songs hervorbrachten. Über die Länge eines gesamten Albums wollte diese Hochform aber nie so recht anhalten, auch neigten sie zu jammigen Instrumentalwanderungen die nicht gerade jedermanns Sache sind. Wenn es für Neuhörer je einen idealen Zeitpunkt gab diese Band zu entdecken: Er ist jetzt gekommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class='noshadow thumb ' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2010/03/quagong.jpg' alt='Rezension: Quasi - American Gong' /><strong>17 Jahre sind Janet Weiss und Sam Coomes bereits in der Indierock-Metropole Portland als Quasi aktiv, seit 2006 durch Weiss&#8217; Kollegin bei Stephen Malkmus &amp; The Jicks, Joanna Bolme, am Bass verstärkt. Der große Wurf ist ihnen dabei nie so recht gelungen, obwohl sie, und davon zeugt auch die Compilation die ihrem neuen Album &#8220;American Gong&#8221; als Bonus beiliegt und einen Überblick über die Bandhistorie gibt, immer wieder hochkarätige Songs hervorbrachten. Über die Länge eines gesamten Albums wollte diese Hochform aber nie so recht anhalten, auch neigten sie zu jammigen Instrumentalwanderungen die nicht gerade jedermanns Sache sind.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auf &#8220;American Gong&#8221; hingegen zeigen sich Quasi, auch wenn die Hälfte der Songs die 4-Minuten-Marke überschreitet, klar strukturiert, spielen gleichzeitig aber mit einer spürbaren Lust und Freude auf dass sich das völlig selbstverständlich anfühlt. Selbst das deutlich längste Stück &#8220;Bye Bye Blackbird&#8221; bleibt, obwohl überwiegend instrumental, mühelos überschaubar, baut genüsslich einen Lärmturm um schließlich am Ende wieder im Intro zu enden. Obwohl <a href="http://www.auftouren.de/2010/03/10/mgmt-verbluffen-mit-neuem-song/" target="_blank">MGMT</a>- und Flaming-Lips-Soundtüftler Dave Fridmann sich für alle Songs (bis auf die <a href="http://www.auftouren.de/2010/03/02/mp3-alarm/">jüngst</a> schon mal angesprochene, fabelhafte Eröffnung &#8220;Repulsion&#8221; und sein Pendant am Ende) als Produzent verantwortlich zeichnet, klingt &#8220;American Gong&#8221; eher wie eine weniger ausgefallene Platte des schon immer experimentierfreudigen Trios. Statt Spacerock mit Psych-Orgel oder auch gelegentlicher Flötenunterstützung durchzieht sie ein Countrytwang, besonders &#8220;The Jig Is Up&#8221; oder &#8220;Rockabilly Party&#8221; zeigen ähnlich wie aktuelle Werke von Titus Andronicus oder Real Estate die Verwurzelung amerikanischen Indie-Rocks in Folk/Country/Americana-Traditionen.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Kontrast zu den ruhigen, lagerfeuerigen Momenten, in denen Coomes&#8217; irgendwo zwischen (jeweils jüngerem) Doug Martsch und Wayne Coyne ansiedelbare Stimme &#8211; oft in Harmonie mit seiner/n Mitspielerin(nen) &#8211; ihre warme Verwundbarkeit zeigt, dient der Fridmann-charakteristisch übersteuerte Gitarrensound, katapultiert von Weiss&#8217; wuchtigen Drummisshandlungen. Das leise-laut-Spiel hält sowohl einzelne Songs (&#8220;Black Dogs And Bubbles&#8221;) wie überhaupt das gesamte Album in einem vitalen Spannungsfeld in das sich immer wieder nette Nebenereignise einschleichen (z.B. die erst bei der finalen Strophe von &#8220;Little White Horse&#8221; auftauchenden Schellen oder das sich im selben Song zuvor ausbreitende modulierte Zwitschern). Quasi haben ein von vorne bis hinten stimmiges Album geschaffen, das ihre songwriterischen Qualitäten scheinen lässt dass es ein wahrer Genuss ist. Wenn es für Neuhörer je einen idealen Zeitpunkt gab diese Band zu entdecken: Er ist jetzt gekommen.</p>
<p><img class='alignleft noshadow' alt='Wertung: 77' src='http://www.auftouren.de/wp-content/themes/auftouren/rating/77.png' style='margin-left: 2px; margin-right: 3px;' /></p>
<p>Label: Domino Records / Indigo</p>
<p>Referenzen: Stephen Malkmus &amp; The Jicks, Real Estate, Grandaddy, Built To Spill</p>
<p>Links: <a href="http://www.theequasi.com/">Homepage</a>, <a href="http://www.dominorecordco.com/">Label</a>, <a href="http://www.myspace.com/theequasi">Myspace</a></p>
<p>VÖ: 26.02.2010</p>
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		<title>MGMT verblüffen mit neuem Song!</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 23:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Weiß</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[congratulations]]></category>
		<category><![CDATA[Flash Delirium]]></category>
		<category><![CDATA[gratis download]]></category>
		<category><![CDATA[MGMT]]></category>
		<category><![CDATA[of montreal]]></category>

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		<description><![CDATA[

Eine willkommene Überraschung: Wer gedacht hätte, MGMT würden nach ihrem Millionenseller  „Oracular Spectacular“ den einfachen Weg wählen und für „Congratulations“ bedingungslos und plump die Verkaufszahlen in den Fokus rücken, könnte sich womöglich täuschen.
Zumindest dann, wenn „Flash Delirium“ repräsentativ für das am 09. April erscheinende Gesamtwerk gesehen werden kann. Die Vorab-Single hat seit wenigen Stunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class='noshadow thumb ' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2010/03/mgmt-log.png' alt='MGMT verblüffen mit neuem Song!' /></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Eine willkommene Überraschung: Wer gedacht hätte, MGMT würden nach ihrem Millionenseller  „Oracular Spectacular“ den einfachen Weg wählen und für „Congratulations“ bedingungslos und plump die Verkaufszahlen in den Fokus rücken, könnte sich womöglich täuschen</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Zumindest dann, wenn „Flash Delirium“ repräsentativ für das am 09. April erscheinende Gesamtwerk gesehen werden kann. Die Vorab-Single hat seit wenigen Stunden den Weg ins Netz gefunden und mal so gar nichts mit dem eingängigen, kurzweiligen Charakter der Radiohits a là „Kids“ zu tun. In gut vier Minuten ist „Flash Delirium“ zu keiner Zeit einzufangen. Zickzackartig wird gleich mehrfach die Richtung gewechselt, ohne allzu offensichtlich auf einen Höhepunkt zuzusteuern (auf den dennoch selbstverständlich nicht  verzichtet wird). MGMT gelingt – ähnlich wie sonst häufig nur den großartigen <a href="http://www.myspace.com/ofmontreal" target="_blank">Of Montreal</a> &#8211; mit diesem Song eine Art Psychedelic-Synthie-Art-Pop, der auch in komplexesten Strukturen den direkten Kontakt zur Tanzfläche wart und dabei nicht selten die Small Faces oder Beach Boys ins Gedächtnis ruft.  Glaubt ihr nicht? Dann <a href="http://www.whoismgmt.com/" target="_blank">hört rein</a>.</p>
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		<title>Rezension: Declaime &amp; Georgia Anne Muldrow &#8211; SomeOthaShip</title>
		<link>http://www.auftouren.de/2010/03/09/rezension-declaime-georgia-anne-muldrow-someothaship/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Wallat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Declaime & Georgia Anne Muldrow]]></category>
		<category><![CDATA[flying lotus]]></category>
		<category><![CDATA[rapidshare]]></category>
		<category><![CDATA[SomeOthaShip]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwo im Weltall gleitet das Hip Hop-Mutterschiff durch Raum und Zeit. Direkt daneben, im Schatten, schwebt ein anderes, merkwürdiges Schiff. Wie es heißt, weiß man nicht. Deswegen nennt man es schlicht „SomeOthaShip“. Die Insassen stammen vom Planeten Mello Music, in dem sich das Leben vor allem in verrauchten Kellern zwischen analogen Instrumenten, obskuren Samplern und alten, verstaubten Platten abspielt. Declaime und Georgia Anne Muldrow lenken die Kiste auf ihrer Reise durch das Paralleluniversum, und sie haben Gäste an Bord. Zusammen mit einer illustren Schar an überaus fähigen Gast-Rappern bescheren sie uns dieser Tage den neuesten Wurf aus dem Stones Throw-Umfeld. Connaisseure werden gleich beim ersten Track wissend nicken, alle anderen brauchen höchstens drei Minuten, um in den Vibe zu kommen, der so bezeichnend für das kalifornische Label geworden ist. Der Überproduzent und Liebling des Hauses, Madlib, hat auch hier seine Spuren hinterlassen, auch wenn er selber nicht in Erscheinung tritt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class='noshadow thumb ' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2010/03/someothaship.jpg' alt='Rezension: Declaime & Georgia Anne Muldrow - SomeOthaShip' /></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Irgendwo im Weltall gleitet das Hip Hop-Mutterschiff durch Raum und Zeit. Direkt daneben, im Schatten, schwebt ein anderes, merkwürdiges Schiff. Wie es heißt, weiß man nicht. Deswegen nennt man es schlicht „SomeOthaShip“. Die Insassen stammen vom Planeten Mello Music, in dem sich das Leben vor allem in verrauchten Kellern zwischen analogen Instrumenten, obskuren Samplern und alten, verstaubten Platten abspielt. Declaime und Georgia Anne Muldrow lenken die Kiste auf ihrer Reise durch das Paralleluniversum, und sie haben Gäste an Bord. Zusammen mit einer illustren Schar an überaus fähigen Gast-Rappern bescheren sie uns dieser Tage den neuesten Wurf aus dem <a href="http://www.stonesthrow.com" target="_blank">Stones Throw</a>-Umfeld.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Connaisseure werden gleich beim ersten Track wissend nicken, alle anderen brauchen höchstens drei Minuten, um in den Vibe zu kommen, der so bezeichnend für das kalifornische Label geworden ist. Der Überproduzent und Liebling des Hauses, Madlib, hat auch hier seine Spuren hinterlassen, auch wenn er selber nicht in Erscheinung tritt. Der Großteil der Produktionen geht stattdessen auf das Konto von Georgia Anne Muldrow, der First Lady der Stones Throw-Brigade, und die hat ihre Hausaufgaben gemacht: Dicke, blubbernde Basslines, Funk- und Jazz-Zitate en masse, holprige, leicht verzogene Drums, und eine gehörige Portion Kiffer-Schlurfigkeit dominieren die Platte, die durchwegs nicht langweilt. Kein Wunder auch, wenn die Gastproduzenten Black Milk, Oddissee und<a href="http://www.auftouren.de/2010/01/19/flying-lotus-zwischen-himmel-und-holle/s-zwischen-himmel-und-holle/" target="_blank"> Flying Lotus</a> heißen und sich wie selbstverständlich perfekt einreihen. Wohlfühlmusik also für Freunde des Genres. Dazu rappt und singt Georgia Anne, während Declaime seine gewohnt verrauchten Weisheiten zum Besten gibt, die auch hier wieder der ein oder anderen Verschwörungstheorie nicht abgeneigt sind. Man muss ihn mögen, sein quäkiges Organ, seine holprige Art zu rappen, aber wer das gut findet, bekommt erstklassiges Declaime-Futter. Der Rest kann sich mit den weiteren, unbestreitbar vorhandenen Qualitäten der Platte begnügen. Und außerdem gibt es genug Gastauftritte von überaus talentierten Kollegen: Kazi, Medaphoar, Rapper Big Pooh, Prince Po, Kool G Rap, LMNO und Black Milk – die können alle was und zeigen das auch. Allen voran aber marschiert Wunderkind Muldrow (<a href="http://www.ubiquityrecords.com/shop/products/GEORGIA-ANNE-MULDROW-%252d-KINGS-BALLAD.html" target="_blank">die gerade übrigens auch ein ebenso empfehlenswertes Soloalbum rausgebracht hat</a>), die auf ganzer Linie überzeugt, egal ob hinterm Mic oder auf der Produzentenseite. Kopfnickerbeats mit traditionalistischen, melancholischen Piano-Samples wie bei „Connect Game“ kann sie genauso wie den Slow Motion-Funk von „Get Up GoGo“. Das unendlich relaxte „Endure“ kommt dazu mit einem Westcoast-Synthie der alten Schule daher, der Dr. Dre damals gut gestanden hätte, das großartige „Heaven Or Hell“ baut hingegen mit seinem minimalistisch-dringlichen Beat eine angenehm bedrohliche Stimmung auf. Hier treffen auch die Vocals auf den Punkt: LMNO von den Visionaries hat einen hervorragenden Gastauftritt, Black Milk und Oldschool-Legende Kool G Rap speien ihren Wortschwall über die Beats.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei “Boogie” gibt’s dann noch eine Portion Empowerment für alle, bei denen es gerade schlecht läuft; den Funk gibt’s bei Declaime und Muldrow gratis: „I can make you boogie, if you want me to!“ verspricht sie. Und ganz am Ende, nach 45 Minuten verkifftem Zeitlupenfunk und einer ordentlichen Portion Kopfnickerbeats, spricht Declaime den Segen über die Passagiere des SomeOthaShip: „May the funk set you free! May you be all you can be! May you be a better you, let the light shine through and through!“. Word. (Text: Johannes Wallat)</p>
<p style="text-align: justify;"><p><img class='alignleft noshadow' alt='Wertung: 80' src='http://www.auftouren.de/wp-content/themes/auftouren/rating/80.png' style='margin-left: 2px; margin-right: 3px;' /></p></p>
<p><strong>Label: </strong>Mello Music</p>
<p><strong>Referenzen:</strong> Black Milk, Strong Arm Steady, Dudley Perkins, Lootpack, Guilty Simpson, Erykah Badu, Aloe Blacc, Quasimoto, Slum Village</p>
<p><strong>Links:</strong> <a href="http://www.myspace.com/georgiaannemuldrow" target="_blank">MySpace</a>, <a href="http://www.myspace.com/dudleyperkins " target="_blank">MySpace</a></p>
<p><strong>VÖ: </strong>19.02.2010</p>
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		</item>
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		<title>Memoryhouse verschenken EP</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian Heider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[beach house]]></category>
		<category><![CDATA[Dreampop]]></category>
		<category><![CDATA[Galaxie 500]]></category>
		<category><![CDATA[Mazzy Star]]></category>
		<category><![CDATA[memory tapes]]></category>
		<category><![CDATA[memoryhouse]]></category>
		<category><![CDATA[slowdive]]></category>
		<category><![CDATA[the years]]></category>

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		<description><![CDATA[Dreampop scheint wieder en vogue. Dort wo zuletzt Davye Hawk alias Memory Tapes mit bunt waberneden Flächen und Samples an der Grenze zum Elektropop flirtete und Beach House ihren aus verstaubten Dachbodenequipment gewonnenen Analogsound perfektionierten gibt es  nun guten Grund gleich weiter liegen zu bleiben. Denn Denise Nouvion und Evan Abeele aus Ontario bilden auf ihrer via Arcade Sound erschienenen Debüt-EP "The Years" kurioserweise nicht nur die namentliche Synthese der beiden erstgenannten Projekte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class='noshadow thumb ' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2010/03/Memory.jpg' alt='Memoryhouse verschenken EP' /><strong>Dreampop scheint wieder en vogue. Dort wo zuletzt Davye Hawk alias Memory Tapes mit bunt waberneden Flächen und Samples an der Grenze zum Elektropop flirtete und Beach House ihren aus verstaubten Dachbodenequipment gewonnenen Analogsound perfektionierten gibt es  nun guten Grund gleich weiter liegen zu bleiben. Denn Denise Nouvion und Evan Abeele aus Ontario bilden auf ihrer via <a href="http://www.arcadesoundltd.com/news.html" target="_blank">Arcade Sound</a> erschienenen Debüt-EP &#8220;The Years&#8221; kurioserweise nicht nur die namentliche Synthese der beiden erstgenannten Projekte. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Einerseits im klassischen Lo-Fi verankert (stärker als Beach House es je waren) erzeugen die beiden auf der anderen Seite elektronisch pluckernde Wolkenwelten, die auch in Hawks Sounduniversum nicht weiter aufgefallen wären und dem Begriff &#8220;Bedroom-Producer&#8221; damit eine ganz neue Bedeutung verleihen.  Über all dem thront von jeglicher Bodenhaftung befreit die schwelgerische Stimme Denise Nouvions, die dem nebligen Ganzen zumindest schemenhafte Umrisse verleiht. Damit der geneigte Hörer für all dies nicht vom Gang zum Briefkasten oder gar Plattenhändler aus seiner Lethargie gerissen wird, war die Band sogar so freundlich, die kompletten vier Tracks dieser EP auf ihrer <a href="http://www.myspace.com/wearememoryhouse" target="_blank">MySpace-Seite</a> zum freien <a href="http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&amp;friendId=464957035&amp;blogId=524742543" target="_blank">Download</a> zur Verfügung zu stellen. Der Besuch lohnt sich außerdem dank einer nicht auf der EP enthaltenen, doch recht gelungenen Coverversion von Grizzly Bears &#8220;Foreground&#8221;.</p>
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		<title>Tape auf Touren: Vol. 04 &#8211; 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 06:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Weiß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tape auf Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Japandroids]]></category>
		<category><![CDATA[Missent To Denmark]]></category>
		<category><![CDATA[Nice Nice]]></category>
		<category><![CDATA[Tanlines]]></category>
		<category><![CDATA[Zola Jesus]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Ende des letzten Jahres hat sich Nika Roza Danilova aka Zola Jesus nicht zuletzt durch die Mitarbeit an dem famosen Former Ghosts-Projekt in unserer Redaktion gehörigen Respekt verschafft. Die in diesen Tagen erscheinende neue EP &#34;Stridulum&#34; wird intern mit großer Spannung erwartet &#8211; mit dem dunklen, majestätisch-atmosphärischen &#34;Night&#34; konnte man nun schon mal erste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zum Ende des letzten Jahres hat sich Nika Roza Danilova aka <a href="http://www.auftouren.de/2009/09/28/rezension-zola-jesus-the-spoils/" target="_blank">Zola Jesus</a> nicht zuletzt durch die Mitarbeit an dem famosen <a href="http://www.auftouren.de/2009/12/17/auftouren-2009-geheime-beute-teil-2/" target="_blank">Former Ghosts</a>-Projekt in unserer Redaktion gehörigen Respekt verschafft. Die in diesen Tagen erscheinende neue EP &quot;Stridulum&quot; wird intern mit großer Spannung erwartet &#8211; mit dem dunklen, majestätisch-atmosphärischen &quot;Night&quot; konnte man nun schon mal erste Erfolge vorweisen und zielsicher die Pole Position erobern. Im weiteren Verlauf müssen Missent To Denmark aus Bayern den internationalen Konkurrenzkampf keineswegs scheuen, bevor Tanlines mit warmen Percussions zur Beachparty einladen. Die ziemlich abgefahrenen Krachmacher von Nice Nice zeigen anschließend eindrucksvoll, was &quot;One Hit&quot; bedeutet und ebnen den Weg für die inzwischen sicherlich nicht mehr zu den völligen Geheimtipps zählenden Japandroids und ihrem ersten, selbstverständlich wieder ordentlich gitarrenlastigen Nachschlag zur letztjährigen Erfolgsgeschichte &quot;<a href="http://www.auftouren.de/2009/04/27/review-japandroids-post-nothing/" target="_blank">Post-Nothing</a>&quot;.</p>
<img class='noshadow thumb block' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2009/09/tapeauftouren.png' alt='Tape auf Touren: Vol. 04 - 2010' />
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.myspace.com/zolajesus" target="_blank">Zola Jesus &#8211; Night</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.myspace.com/missenttodenmark" target="_blank">Missent To Denmark &#8211; Where Are My Glasses?</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.myspace.com/tanlinestheband" target="_blank">Tanlines &#8211; Real Life</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.myspace.com/nicenice" target="_blank">Nice Nice &#8211; One Hit</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://stereogum.com/114141/japandriods_-_art_czars/mp3s/" target="_blank">Japandroids -Art Czars</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Himmel voller Galgen: Sankt Otten</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 08:31:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Wiludda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[denovali]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[sankt otten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Himmel voller Galgen (3:30) 
Mutter, Jazz und der Heilige      Geist (4:50) 
Mit Popcorn und Champagner      (3:41) 
Lustig, lustig, demain encore      lustig (4:19) 
Fromme Lügen (3:22) 
Das bezahlte Lob (4:42) 
Mein Freund aus Köln (6:32) 
Unser Mann für das Happy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img class='noshadow thumb ' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2010/03/sanktotten.png' alt='Ein Himmel voller Galgen: Sankt Otten' />
<p><em>Ein Himmel voller Galgen (3:30) </em><br />
<em>Mutter, Jazz und der Heilige      Geist (4:50) </em><br />
<em>Mit Popcorn und Champagner      (3:41) </em><br />
<em>Lustig, lustig, demain encore      lustig (4:19) </em><br />
<em>Fromme Lügen (3:22) </em><br />
<em>Das bezahlte Lob (4:42) </em><br />
<em>Mein Freund aus Köln (6:32) </em><br />
<em>Unser Mann für das Happy End      (4:47) </em><br />
<em>X für U (4:00) </em><br />
<em>Wenn die Rechnung nicht aufgeht      (5:12) </em><br />
<em>Ich bin dann mal oben (3:25) </em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Alleine die Trackliste des neuen Albums (naja, bereits ein halbes Jahr alt) von <a href="http://http://www.myspace.com/sanktotten" target="_blank">Sankt Otten </a>liest sich wie ein Potpourri schlechter Punk-Songs. Aber trotz (oder doch wegen?) aller Wortspiel-Akrobatik sind Sankt Otten seit gut zehn Jahren eine unbekannte Größe in der deutschen Musiklandschaft. Was auch daran liegen könnte, dass die beiden gar nicht mehr ganz so frischen Jungs aus Osnabrück auch nicht weiter entfernt sein könnten von brummiger Krawallmusik. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Postrock ist ihr Metier – in einer Genredefinition, die dann sogar bis Kraftwerk und Co reicht. Schließlich sind sie inzwischen durchaus digitale Trickser, die nie der Gefahr erliegen, am pochenden Puls der Zeit sein zu müssen. Entsprechend muss man schon eine kleine Vorliebe für die Vergangenheit besitzen, um ihre Musik würdigen zu können. Wer aber die doch (man muss das jetzt auch mal einfach hemmungslos gestehen) kitschigen Streicher bei Ólafur Arnalds mag oder die esoterischen Auswüchse der krautigeren Projekte der 70er, der darf mal ein Ohr riskieren. Gerade solche Projekte machen zumindest dem AUFTOUREN-Team immer mal wieder Lust, sich auch mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Denn gerade in den Anfängen der popmusikalischen Evolution liegt eine immer noch Spannung, die vielleicht sogar mit dem zunehmenden zeitlichen Abstand noch mehr an Reiz gewinnt. Damals, als die Produktionen noch nicht gänzlich sauber abgemischt waren, damals, als Synthies die analoge Musik revolutionierten. Es wäre die Zeit von Sankt Otten gewesen, deren aktuelles Werk „Morgen wieder lustig“ ein entschleunigter Exkurs im besten Sinne ist. Besonders die blaumelierte Vinyl Edition im handgestickten Jutesack sei euch empfohlen. Sie ist via <a href="http://denovali.com/sanktotten/" target="_blank">Denovali</a> zu bestellen – noch so ein lohnenswertes Hobby-Projekt aus Deutschland, über das es sich mal zu bloggen lohnte…</p>
<p>Link: <a href="http://www.myspace.com/sanktotten" target="_blank">myspace</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rezension: Die Sterne &#8211; 24/7</title>
		<link>http://www.auftouren.de/2010/03/06/die-sterne-247/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 15:27:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lennart Thiem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[247]]></category>
		<category><![CDATA[die sterne]]></category>
		<category><![CDATA[rapidshare]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf 24/7 lauten die zentralen Zeilen „Wir fürchten eine Welt / die uns am Leben hält“, denn sie bringen die ebenso notwendige wie problematische Widersprüchlichkeit der Kritik am Neoliberalismus durch die Bohème zum Ausdruck, ein Anliegen, von dem das mittlerweile neunte Studioalbum der Sterne bestimmt wird. Dabei rufen sie keineswegs einfach laut „Dagegen!“, die Erkenntnis der Fragwürdigkeit unserer prekären Existenz im durch Ausbeutung gewonnenen Wohlstand blitzt im Stroboskopgewitter kurz auf und fliegt mit den Hallfahnen durch allerlei Diskoglitter; weder kann man sie so permanent vor Augen haben, noch muss man es, schließlich hat es Frank Spilker nicht nötig, mit Platitüden auf Publikumsfang zu gehen. Er ist ein viel zu aufmerksamer Texter. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class='noshadow thumb ' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2010/03/die-sterne_24_7.jpeg' alt='Rezension: Die Sterne - 24/7' /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auf 24/7 lauten die zentralen Zeilen „Wir fürchten eine Welt / die uns am Leben hält“, denn sie bringen die ebenso notwendige wie problematische Widersprüchlichkeit der Kritik am Neoliberalismus durch die Bohème zum Ausdruck, ein Anliegen, von dem das mittlerweile neunte Studioalbum der Sterne bestimmt wird. Dabei rufen sie keineswegs einfach laut „Dagegen!“, die Erkenntnis der Fragwürdigkeit unserer prekären Existenz im durch Ausbeutung gewonnenen Wohlstand blitzt im Stroboskopgewitter kurz auf und fliegt mit den Hallfahnen durch allerlei Diskoglitter; weder kann man sie so permanent vor Augen haben, noch muss man es, schließlich hat es Frank Spilker nicht nötig, mit Platitüden auf Publikumsfang zu gehen. Er ist ein viel zu aufmerksamer Texter.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In der Hansestadt, in der er, anders als die meisten vermeintlichen VertreterInnen einer gerne wie selbstverständlich erwähnten, aber nie definierten Hamburger Schule, nach wie vor lebt, kann man gerade eine Menge erleben. Dort nämlich sorgen Politik in Form eines schwarz-grünen Senats in Zusammenarbeit mit verschiedenen Investoren und, das darf man auch nicht vergessen, Teilen der Bevölkerung seit geraumer Zeit für schöne Beispiele einer forcierten Gentrifizierung in mehreren Hamburger Stadtteilen, darüber hinaus ist die rückschrittliche Sozialpolitik der selbsternannten „wachsenden Stadt“ bemerkenswert. Da gäbe es zum Beispiel die Schanze, in der mittlerweile zwischen Fastfood-Filialen, Nobelhotel und für schick gehaltenen Bekleidungsläden Touristen, Yuppies und andere Selbstausbeutungswillige flanieren, die geplante Ansiedelung eines schwedischen Möbelhauses im Zentrum Altonas, die Hafencity mit Elbphilharmonie, aber auch die zurückliegende Privatisierung der Landeskrankenhäuser, die Aufhebung der Lehrmittelfreiheit an Schulen, Studiengebühren, die Kürzungen der Zuwendungen an Frauenhäuser. Es wird behauptet, eine am Markt orientierte, also &#8220;wirtschaftliche&#8221; Politik sei notwendig, weswegen Verständnis dafür erwartet wird, dass die Stadt Hamburg als Marke und ihren Einwohnern als Kapital zu begreifen seien. Insbesondere die „Kreativen“, die als Aushängeschilde und Standortfaktor herhalten sollen, sind darüber nicht sonderlich erfreut, sehr schön wird dem in einem offenen Brief mit dem Titel „<a href="http://www.buback.de/nion/" target="_blank">Not In Our Name, Marke Hamburg!</a>“ Ausdruck verliehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Etwas knackiger formuliert begegnet uns ähnliches im Text des Liedes „Stadt der Leichen“, einem Stück, das wie viele andere auf 24/7 unter Mithilfe des Gomma-Betreibers Munk alias Mathias Modica entstanden ist, dessen Beteiligung hilft, der hier neu definierten Liebe zur Disco einen adäquaten Ausdruck zu verleihen. Denn „Wir brauchen einen Beat um dieses Biest zu zerstören“ („Biestbeat“ / „Wo ist hier“, 1999), das mag zwar von jeher die Meinung der Sterne gewesen zu sein, auf den drei Alben vor „24/7“ schien es jedoch so, als hätten die Stimmen, die das ehemalige Quartett zu Beginn ihre Karriere als Nachfolger der Ton Steine Scherben sahen, recht gehabt. Nun sind diese zwar eine äußerst wichtige Band, deren Mischung aus jugendlichem Aufbegehren und kommunistischer Romantik immer wieder Menschen im richtigen Moment erreichen wird, zum Jahr 2010 haben sie leider nicht so viel zu sagen. „Keine Macht für Niemand“ ist eine berechtigte Forderung und griffige Parole, was aber soll ein Mensch im Postfordismus, der sich gerade erfolgreich um einen Praktikumsplatz beworben hat und nun in einem „kreativen“ Berufsumfeld „eigenverantwortlich“ Überstunden schiebt, damit anfangen? Für einen solchen Menschen gibt es nicht die eine repressive Staatsmacht, er oder sie kann vielleicht sogar mit Billigung seiner Eltern leichte Drogen nehmen und merkwürdige Frisuren tragen, gut geht es ihm oder ihr aber deswegen noch lange nicht. Die eigene beklemmende Situation zwischen Büro, Club und Social Networks mit dem Zwang zur ständigen Verfügbarkeit und Selbstanpreisung findet man nämlich nicht in Hausbesetzerhymnen wie „Wir rühren uns nicht vom Fleck“ („Das Weltall ist zu weit“, 2004), mit dem sich die Sterne scheinbar endgültig zum Protestrock der Scherben bekannten, sondern dem Hit des Albums „Depressionen aus der Hölle“, einem Floorfiller, der das Unbehagen und die Unzufriedenheit beim ständigen Ausreizen der eigenen Belastbarkeit auf den Punkt bringt: „Wohin zur Hölle / mit den Depressionen / ich gehe in die Disco / ich will da wohnen / mit wehenden Fahnen / mit wehendem Blick / und im tiefsten Innern tief geknickt“, das ist näher an der Lebenswirklichkeit als die Fehlfarben, wenn Peter Hein auf deren aktuellen Album in „Vielleicht Leute 5&#8243; singt &#8220;Was hat man sich gefürchtet / ob der Blockwart etwas weiß / doch in jedem Forum / gibt man die Penislänge preis&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Sterne hingegen stehen technischen Entwicklungen nicht ratlos gegenüber, sie sind keine grummeligen Punks und verlegen die Kritik nach außen, sie „messe(n) den Druck und spüre(n) die Zwänge („Wahr ist, was wahr ist“ / „Irres Licht“, 2002), den Zwang zum Einverständnis, der schwerer greifbar ist als Repression und Staatsgewalt („Convenience Shop“). Selbst auf „Gib mir die Kraft“, einem dem Indierock der letzten Alben recht nahen Liebeslied, hat der Kontrollverlust nicht nur etwas mit Leidenschaft zu tun, hier wie auch bei „Nach fest kommt lose&#8230;“ bleibt es textlich erfrischend unkonkreter als bei den Sternen der vorherigen Jahre, eine Entwicklung, die man beinahe als Rückbesinnung bezeichnen könnte, wenn nicht jegliche Nostalgie fehlen würde. „24/7“ ist das bisher beste deutschsprachige Album in diesem Jahr.</p>
<p style="text-align: justify;"><p><img class='alignleft noshadow' alt='Wertung: 74' src='http://www.auftouren.de/wp-content/themes/auftouren/rating/74.png' style='margin-left: 2px; margin-right: 3px;' /></p></p>
<p><strong>Label: </strong>Materie Records<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Referenzen: </strong>Fehlfarben, Munk,The Phenomenal Handclap Band, Peter Licht, Die Goldenen Zitronen, Whirlpool Productions, Blumfeld, Stella</p>
<p><strong>Links:</strong> <a href="http://www.diesterne.de/" target="_blank">Homepage </a>/ <a href="http://www.myspace.com/die-sterne" target="_blank">Myspace</a></p>
<p><strong>VÖ: </strong>26.02.2010<strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Rezension: Broken Bells &#8211; Broken Bells</title>
		<link>http://www.auftouren.de/2010/03/05/rezension-broken-bells-broken-bells/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian Heider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Broken Bells]]></category>
		<category><![CDATA[dangermouse]]></category>
		<category><![CDATA[Fruit Bats]]></category>
		<category><![CDATA[Gnarls Barkley]]></category>
		<category><![CDATA[Gorillaz]]></category>
		<category><![CDATA[James Mercer]]></category>
		<category><![CDATA[Sony]]></category>
		<category><![CDATA[The Beach Boys]]></category>
		<category><![CDATA[The Beatles]]></category>
		<category><![CDATA[The Flaming Lips]]></category>
		<category><![CDATA[The Shins]]></category>

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		<description><![CDATA[Bald dürfte er sie wohl alle durch haben. Seit seinem hohe Wellen schlagenden „Grey Album“-Streich mischt Brian Burton alias Dangermouse die Popmusikszene zwischen Mainstream und Indie auf und zeigt sich dabei so grenzübergreifend kollaborationsfreudig wie derzeit kein Zweiter. Von jedermanns Lieblings-One Hit Wonder Gnarls Barkley über den Comichelden-Hip Hop von Dangerdoom bis zur letztjährigen Zusammenarbeit mit Indie-Idol Mark „Sparklehorse“ Linkous gibt es wohl kaum ein Gebiet in dem sich der Mann mit dem Afro und Faible für dezente Sonnebrillen nicht wohlfühlen würde. Hauptsache es kommt am Ende mindestens gute Popmusik dabei heraus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2010/03/brokenbells.jpg"></a><img class='noshadow thumb ' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2010/03/brokenbells.jpg' alt='Rezension: Broken Bells - Broken Bells' /><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bald dürfte er sie wohl alle durch haben. Seit seinem hohe Wellen schlagenden „Grey Album“-Streich mischt Brian Burton alias Dangermouse die Popmusikszene zwischen Mainstream und Indie auf und zeigt sich dabei so grenzübergreifend kollaborationsfreudig wie derzeit kein Zweiter.</strong> <strong>Von jedermanns Lieblings-One Hit Wonder Gnarls Barkley über den Comichelden-Hip Hop von Dangerdoom bis zur letztjährigen Zusammenarbeit mit Indie-Idol Mark „Sparklehorse“ Linkous gibt es wohl kaum ein Gebiet in dem sich der Mann mit dem Afro und Faible für dezente Sonnebrillen nicht wohlfühlen würde. Hauptsache es kommt am Ende mindestens gute Popmusik dabei heraus.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diesmal ist James Mercer der glückliche Partner in einer denkbar logischen Kombination, denn schließlich war es doch dessen Band The Shins, die mit ihrem Lied „New Slang“ und jenem oft zitierten „It&#8217;ll change your life“-Satz Natalie Portmans im Film „Garden State“ maßgeblich dazu beitrug, Indierock endgültig als Filmscore oder Werbespotuntermalung zu etablieren und den eh schon immer ziemlich löchrigen Grenzzaun zum Popmainstream endgültig einzureißen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Indie is the new Pop“, diesem Credo fühlen sich auch die Broken Bells  eindeutig verpflichtet, denn von Verweigerungshaltung findet man auf ihrem selbstbetitelten Album keine Spur. Stattdessen klingt hier alles genauso, wie man sich eine Zusammenarbeit von Dangermouse und James Mercer, beziehungsweise den Shins eben vorgestellt hätte. Als hätten die Beatles ihre späten Alben nicht in den 60ern sondern im Hier und Heute aufgenommen und sich dabei ausgiebig aus der großen Zauberkiste des zeitgemäßen Produktions-Know Hows bedient. Der doch etwas anachronistische Gitarrenpop der Shins bekommt hier eine effektvolle Glanzlackierung ohne dabei seinen freundlichen Charme zu verlieren. Gänzlich nostalgiebefreit werden die großen Geister des 60er-Jahre-Pop beschworen und mit erstaunlich wenigen Schritten fürs digitale Zeitalter in Form gebracht.</p>
<p style="text-align: justify;">Während die beiden starken Eröffnungsstücke „The High Road und „Vaporize“ auch auf dem letzten Shins-Album lediglich durch fiepsige Synthie-Sounds, beziehungsweise Mariachi-Trompeten etwas aus dem Rahmen gefallen wären, wird der Rest des Albums immer öfter von charakteristischen Eleanor Rigby-Streichern dominiert, bis das Album in „Mongrel Heart“ sogar seinen ganz persönlichen Ennio Morricone-Moment erleben darf. „The Ghost Inside“ hingegen gibt sich etwas rhythmischer von straighter Hi Hat, Handclaps und Soulgesang dominiert, sodass es als einzig eindeutig zu identifizierender Hit des Albums auch aus Brian Burtons Zeiten mit den Gorillaz oder Gnarls Barkley stammen könnte. Die zahlreichen Arrangements aus klassischem Orchestergedöns, Filmmusikreminiszensen und leichter Psychedelik reichen sich auf diesem Album mit einer Mühelosigkeit die Hände, wie sie nur wahre Könner zu suggerieren im Stande sind. &#8220;Broken Bells&#8221; ist ein Album, so  reich und  schillernd wie eine Schatztruhe voller Edelsteine.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein nahezu perfektes Pop-Album könnte man also denken. Fast, denn bei all der mit Leichtigkeit zelebrierten Perfektion fällt leider auch auf, dass &#8211; man verzeihe mir diese Plattitüde, aber hier scheint sie nun wirklich zu passen &#8211; bei den Broken Bells nicht alles Gold ist was glänzt. Abseits der erwähnten Highlights verfallen Burton und Mercer nämlich gerne mal einem eher beliebig dahinplätschernden Albumfluss, der zwar auch zu funkeln weiß, dabei aber Dringlichkeit und Überraschungsmomente vermissen lässt. Lieder wie „Your Head Is On Fire“ oder das relativ lustlos ins Nichts trudelnde „Trap Doors“ lassen unter ihrer Hochglanzoberfläche durchblicken, dass Brian Burton bei diesem Album wohl die wirklich spannenden Ideen ausgegangen sind, die seine besten Momente bisher auszeichneten. Es gelingt ihm dann leider nicht, dem zumeist harmlos daherkommenden Indiepop Mercers neuartige Akzente  zu entlocken. Und auch den überschwänglich jauchzenden Elan in dessen Stimme, den schon das letzte Shins-Album größtenteils so schmerzlich vermissen ließ, wird man hier kaum wiederfinden. Was bleibt ist eine geschmackssichere, nahezu perfekt austarierte Fingerübung zweier Ausnahmetalente im gegenwärtigen Pop, deren Leichtfüßigkeit man sich trotz allem nur schwer entziehen kann. Ein zweites Album soll Gerüchten zufolge übrigens schon in der Mache sein. Vielleicht wird das dann ja das mögliche Feuerwerk, das diesen beiden eigentlich jederzeit zuzutrauen sein sollte.</p>
<p style="text-align: justify;"><p><img class='alignleft noshadow' alt='Wertung: 70' src='http://www.auftouren.de/wp-content/themes/auftouren/rating/70.png' style='margin-left: 2px; margin-right: 3px;' /></p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Label: </strong>Columbia / Sony</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Referenzen: </strong>The Shins, The Beatles, The Beach Boys, Gorillaz, The Flaming Lips, Fruit Bats, Gnarls Barkley</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Links:</strong> <a href="http://www.brokenbells.com/" target="_blank">Homepage</a>, <a href="http://www.myspace.com/brokenbells" target="_blank">MySpace</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VÖ: </strong>05.03.2010</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Echo 2010 &#124; Die Gewinner des wichtigsten deutschen Musikpreises!</title>
		<link>http://www.auftouren.de/2010/03/05/echo-2010-die-gewinner-des-wichtigsten-deutschen-musikpreises/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 23:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Wiludda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Specials]]></category>
		<category><![CDATA[depeche mode]]></category>
		<category><![CDATA[echo 2010]]></category>
		<category><![CDATA[kastelruther spatzen]]></category>
		<category><![CDATA[musikpreis]]></category>
		<category><![CDATA[peter fox]]></category>
		<category><![CDATA[robbie williams]]></category>
		<category><![CDATA[silbermond]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8220;Hier geht es um Kreativität, um Kultur und um Kunst&#8221; (Dieter Gorny / Offizieller Slogan des ECHOs)
Künstlerische Höchstleistung braucht Freiräume. Sie kann sich nur dann entwickeln, wenn sich Künstler mit ihrer ganzen kreativen Energie auf ihre Arbeit konzentrieren können. Eine wesentliche Voraussetzung für die Schaffung dieser Freiräume ist, dass Künstler für ihre Leistung fair entlohnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class='noshadow thumb ' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2010/03/echo.png' alt='Echo 2010 | Die Gewinner des wichtigsten deutschen Musikpreises!' /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Hier geht es um Kreativität, um Kultur und um Kunst&#8221; (Dieter Gorny / Offizieller Slogan des ECHOs)</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Künstlerische Höchstleistung braucht Freiräume. Sie kann sich nur dann entwickeln, wenn sich Künstler mit ihrer ganzen kreativen Energie auf ihre Arbeit konzentrieren können. Eine wesentliche Voraussetzung für die Schaffung dieser Freiräume ist, dass Künstler für ihre Leistung fair entlohnt werden. In einer zunehmend komplexer werdenden Welt, nimmt die Bedeutung der Musikwirtschaft deshalb eher zu als ab. Sie liefert die notwendigen Strukturen zur Schaffung dieser künstlerischen Freiräume. Wer beispielsweise glaubt, dass ein kostenloses Internet die bestehenden Strukturen ersetzen kann, verwechselt mehr oder minder ambitioniertes musikalisches Laientum mit professioneller Qualität. </em><em>(Promotext ECHO)</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Mit seinen großartigen emotionalen Momenten trägt der ECHO dazu bei, die Bedeutung der Musik für unser Land und unsere Gesellschaft erlebbar zu machen. Der ECHO ist deshalb nicht nur eine Preisverleihung. Er ist auch ein Bindeglied zwischen Künstlern, Medien, Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Ein Abend an dem für Nominierte und Preisträger, auftretende Künstler und Gäste sowie die vielen Millionen Fernsehzuschauer nur eins zählt: Musik, Musik, Musik.</em><em> (Dieter Gorny)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Na, dann mal Bühne auf für die großartigsten Künstler, die dieses 82-Millionen-Land zu bieten hat, plus die leckersten internationalen Sahneschnitten, die die Echo-Crew für das Event hat anmieten können. Deutschland, wir sind stolz auf dich! Die wagemutige ECHO-Jury hat sich wieder einmal selbst übertroffen und am Donnerstag folgende Musikschaffenden ausgezeichnet:</p>
<p>Künstler National: <a href="http://www.xaviernaidoo.de/" target="_blank">Xavier Naidoo </a>(wie 2006, wie 2000)</p>
<p>Künstlerin National: <a href="http://www.myspace.com/cassandrasteen" target="_blank">Cassandra Steen</a></p>
<p>Künstler International: <a href="http://www.myspace.com/robbiewilliamsofficial " target="_blank">Robbie Williams</a> (wie 2007, wie 2006, wie 2005, wie 2004, wie 2003, wie 2002)</p>
<p>Gruppe National: <a href="http://www.silbermond.de" target="_blank">Silbermond</a></p>
<p>Gruppe International: <a href="http://www.depechemode.com" target="_blank">Depeche Mode</a></p>
<p>Album des Jahres: <a href="http://www.peterfox.de" target="_blank">Peter Fox &#8211; Stadtaffe</a> (2008)</p>
<p>Künstler National HipHop: <a href="http://www.jandelay.de" target="_blank">Jan Delay</a></p>
<p>Künstlerin National Schlager: <a href="http://www.andrea-berg.de" target="_blank">Andrea Berg</a> (wie 2005, wie 2004, wie 2003)</p>
<p>Gruppe National Schlager: <a href="http://www.kastelrutherspatzen.de" target="_blank">Kastelruther Spatzen</a> (wie 2009, wie 2008, wie 2007, wie 2006, wie 2003, wie 2002, wie 2001, wie 2000, wie 1999, wie 1998, wie 1997, wie 1996, wie 1993)</p>
<p>Gruppe National Rock: <a href="http://www.rammstein.de" target="_blank">Rammstein</a></p>
<p>Gruppe International Rock: <a href="http://www.greenday.com" target="_blank">Green Day</a></p>
<p>Nachwuchspreis National: <a href="http://www.thebaseballs.com/home " target="_blank">The Baseballs</a></p>
<p>Nachwuchspreis International: <a href="http://www.ladygaga.com" target="_blank">Lady Gaga</a></p>
<p>Liveband:<a href="http://www.youtube.com/watch?v=UnRHuqt-1IU" target="_blank"> Silbermond</a></p>
<p>Video: <a href="http://www.vbox7.com/play:0a29b4c6?r=google" target="_blank">Sido &#8211; Hey Du</a></p>
<p>Lebenswerk: <a href="http://www.maffay.de/" target="_blank">Peter Maffay</a></p>
<p><strong>Allen Gewinnern: Herzlichen Glückwunsch!</strong></p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p>Link: <a href="http://www.echopop.de/" target="_blank">Echo 2010</a></p>
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