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Rezension: Isobel Campbell & Mark Lanegan – Hawk

Rezension: Isobel Campbell & Mark Lanegan - Hawk

Die einen oder anderen unter euch kennen es vielleicht: In diesen Tagen, wo unzählig viele neue Platten an einen herangetragen werden und die Veröffentlichungen sich extrem ballen, da drängt einen die unbändige Gier dazu, zuerst die vermeintlich spektakulären Werke zu hören. Die, die Ungewöhnliches oder gar Absurdes versprechen und schon beim ersten Durchgang deutliche Reizpunkte setzen – man ist schließlich auf der Suche nach dem schnellen Erlebnis. Nach Entertainment. Da haben es solche Routiniers wie Isobel Campbell oder Mark Lanegan mit einem von Grund auf traditionellen Album naturgemäß schwer. Wie schade.


Rezension: Women – Public Strain

Rezension: Women - Public Strain

Als vor zwei Jahren das selbstbetitelte Album der kanadischen Band Women erschien, war das Staunen groß. Keine Singles, keine Demos – nur zehn Songs, die en passant zwischen den unzähligen Nischen der musikalischen DIY-Kultur oszillierten. Das schleppend-klingelnde Pop-Kleinod „Black Rice“ schaffte es im gleichen Jahr immerhin auf Platz 25 der Pitchfork-Lieblingssongs. Ein gewisser Erwartungsdruck wäre [...]


Rezension: Arcade Fire – The Suburbs

Rezension: Arcade Fire - The Suburbs

Vororte, besonders die nordamerikanischen, sind hinsichtlich der Repräsentation einer Stadt selten die erste Assoziation. Wer an New York denkt, denkt an verspiegelte Türme, die Wolken durchlöchern, Blechlawinen, in denen es kein Vor und kein Zurück gibt. Wer an Boston denkt, denkt nicht an streng gegliederte Reihen von steinernen Privatparadiesen mit Garten, Auffahrt und Auto, wie maschinell in die Landschaft gestanzt, gleichsam isoliert von und eingebunden in das Raster der “All-American City”. Gleiches gilt für Houston, wo Win Butler, Sänger von Arcade Fire, seine Kindheit und Jugend verlebte.


Rezension: Plan B – The Defamation Of Strickland Banks

Rezension: Plan B - The Defamation Of Strickland Banks

Ben Drew reiht sich in die Riege der Pop-Konzeptualisten ein. Drew ist, vor allem in Großbritannien, besser bekannt als Plan B. Vor vier Jahren veröffentlichte er das Grime-Album „Who Needs Actions, When You Got Words“, sein zweites Album „The Defamation Of Strickland Banks“ steht im Vereinigten Königreich seit Monaten in den Top 10, zeitweise an der Spitze. Fahren die Briten plötzlich dermaßen auf Grime ab? Mitnichten!


Rezension: Mount Kimbie – Crooks & Lovers

Rezension: Mount Kimbie - Crooks & Lovers

Ein Blick in die Ramschläden der Nation offenbart viel über eine Ästhetik, die längst wie ein Generalbass nicht nur das Prekariat, sondern einen Großteil des privaten Lebens der Deutschen untermalt. Grell muss es sein, etwas kitschig und auf eine schreckliche Weise so gewöhnlich, dass man sich beispielsweise im dänischen Nachbarland wie auf einem anderen Planeten wähnt. Während dort sogar eigene Gratismagazine die architektonische und visuelle Zeitgemäßheit thematisieren, glühen im hiesigen KingBillig besonders die güldenen Accessoires an der Ladenkasse. Ein Phänomen, dass sich auch ebenbildlich in der Musik wiederfindet: Abstrakte Elektronik, buschige Klangwälle und klinische Aufgeräumtheit versprühen immer noch das Parfüm von nerdiger Hochkultur, von sperriger Avantgarde. Berührungsängste sind da nicht ausgeschlossen.


Rezension: Wolf Parade – EXPO 86

Rezension: Wolf Parade - EXPO 86

Wie müssten sich wohl McCartney und Lennon gefühlt haben, hätte es zu Beatles-Zeiten ein alles beobachtendes und analysierendes Internet gegeben? Fanpaparazzo-Bilder bei Monogum, “I hate Yoko”-Facebook-Gruppen, aber vor allem die endlose Diskussion, die sich mit jedem neuen Werk in tausenden Foren aufs Neue entfachte: “Wer ist besser: John oder Paul?” Mit letzterem Vergleichszwang müssen Dan Boeckner und Spencer Krug seit jeher leben, auch das dritte Album von Wolf Parade wird von vielen in zwei Hälften betrachtet werden.


Rezension: Nina Nastasia – Outlaster

Rezension: Nina Nastasia - Outlaster

Dass Nina Nastasia mittlerweile von Hollywood nach New York gezogen ist, rückt das Bild, das man als beständiger Hörer und Bewunderer ihrer Lieder bekommen haben mag, ein wenig gerader. Denn nichts läge den oft spröden und meist freudlosen Kompositionen dieser Frau ferner, als der Gedanke an Palmen, Prachtboulevards und rote Teppiche.


Montags-Preview: Menomena – Mines

Montags-Preview: Menomena - Mines

Es war ja durchaus zu befürchten, dass das nimmermüde Kreativtrio von Menomena nach dem 2007er „Friend And Foe“ trotz so mancher wunderbarer zusätzlicher Spielwiese wie Brent Knopfs Ramona Falls oder Danny Seims Lackthereof für „Mines“ jeden Stein so lange umdrehen, Details verschieben und Sounds aufeinander türmen [...]


Rezension: Oneohtrix Point Never – Returnal

Rezension: Oneohtrix Point Never - Returnal

Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal werden sollte. Es gibt keine Raketenrucksäcke, Rollbänder oder Teleporter mit denen wir elegant traversieren können, immer noch sind wir auf wackelige Beine oder gefährliche Blechkisten angewiesen. Außer Japan scheinen alle die Erschaffung einer Dynastie menschenähnlicher Kunstlebewesen aufgegeben zu haben und unsere gewissenlosen Megakonzerne sind zu ängstlich oder inkompetent, um wirklich die alte Regierungs- und Staatenordnung zu ersetzen, mit coolen Blade-Runner-Dystopien wird’s also so bald auch nix. Kein Wunder wenn sich da eine Sehnsucht nach alten Zukunftsvisionen breit macht, mit „Returnal“ spannt einer der aufregendsten Vertreter des musikalischen Retrofuturismus nun sein bisher facettenreichstes Werk auf.


Rezension: Justin Grounds – The Dissolving

Rezension: Justin Grounds - The Dissolving

Bitte mal vor den Spiegel stellen und mit leidvoller Miene drei Mal „Thom Yorke“ sagen. Wieder zurück? Gut, dann ist die offensichtlichste Referenz von „The dissolving“ schon abgehakt und wir können uns den anderen Aspekten des dritten Albums von Justin Grounds zuwenden, die all zu leicht von den augenscheinlichen Parallelen zum Radiohead-Vorsteher verdeckt sind.

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Rezensionen
Isobel Campbell & Mark Lanegan - Hawk
Isobel Campbell & Mark Lanegan - Hawk

Isobel Campbell & Mark Lanegan - Hawk

Referenzen: Nick Cave & The Bad Seeds, Lee Hazlewood & Nancy Sinatra, Leonard Cohen, Tom Waits, Cat Power, Bob Dylan, Johnny Cash, Nina Nastasia, Bonnie "Prince" Billy, The Gutter Twins, Tindersticks
Comeback Kid - Symptoms + Cures
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Referenzen: Have Heart, Terror, The Ghost Inside, Rise Against, Give Up The Ghost, American Nightmare
The Thermals - Personal Life
The Thermals - Personal Life

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Referenzen: Hutch And Kathy, Oxford Collapse, Titus Andronicus, Beat Happening, Guided By Voices, Modern Lovers, Pavement, Les Savy Fav, Spoon, The Hold Steady, Japandroids
Les Savy Fav - Root For Ruin
Les Savy Fav - Root For Ruin

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Referenzen: McLusky, Gang Of Four, The Thermals, Future Of The Left, Cursive, Pixies, The Hold Steady
Stella - Fukui
Stella - Fukui

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Referenzen: Battles, Mouse On Mars, Pantha du Prince, efdemin, Four Tet, Kraftwerk, Neu!, Cluster, Von Spar, Fujiya & Miyagi
Oriol - Night And Day
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Referenzen: Funkadelic, Kruder & Dorfmeister, Derrick May, Alex Cortiz, Slope, Ralph Myerz, Kyle Hall, Plej, Sepalcure, NuJazz, Cafe Del Mar
Antony & The Johnsons - Thank You For Your Love EP
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Referenzen: Rufus Wainwright, Klaus Nomi, Nina Simone, Bob Dylan, John Lennon, Rufus Wainwright, Klaus Nomi, Nina Simone, Bob Dylan, John Lennon, Rufus Wainwright, Klaus Nomi, Nina Simone, Bob Dylan, John Lennon
Women - Public Strain
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Referenzen: Deerhunter, Times New Viking, No Age, Crystal Stilts, Liars, Deerhoof
Eels - Tomorrow Morning
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Referenzen: E, Beck, Sparklehorse, dEUS, Gomez, Badly Drawn Boy, Ween, Elliott Smith
The Books - The Way Out
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Referenzen: Four Tet, Years, Aphex Twin, The Avalanches, Max Tundra
Sky Larkin - Kaleide
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Referenzen: The Breeders, Oxford Collapse, Sleater-Kinney, Blood Red Shoes, Pretty Girls Make Graves
Eric Copeland - Strange Days
Eric Copeland - Strange Days

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Referenzen: Black Dice, Terrestrial Tones, James Ferraro, The Skaters, Excepter, Sun Araw
Arcade Fire - The Suburbs
Arcade Fire - The Suburbs

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Referenzen: The National, The Antlers, The Middle East, Alcoholic Faith Mission, The Decemberists, Modest Mouse
Jacob Faurholt - Are You In The Mood For Love?
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Referenzen: Adrian Crowley, M. Ward, Nick Cave, Sweetie Pie Wilbur, Bright Eyes
Plan B - The Defamation Of Strickland Banks
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Referenzen: Daniel Merriweather, Amy Winehouse, Duffy, Marvin Gaye, Stevie Wonder, Charles & Eddie, Jamie T, Daniel Merriweather, Amy Winehouse, Duffy, Marvin Gaye, Stevie Wonder, Charles & Eddie, Jamie T, Daniel Merriweather, Amy Winehouse, Duffy, Marvin Gaye, Stevie Wonder, Charles & Eddie, Jamie T
Emeralds - Does It Look Like I'm Here?
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Referenzen: Klaus Schulze, Manuel Göttsching, Tangerine Dream, Brian Eno, Oneohtrix Point Never, Klaus Schulze, Manuel Göttsching, Tangerine Dream, Brian Eno, Oneohtrix Point Never
Dangermouse & Sparklehorse - Dark Night Of The Soul
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Referenzen: The Flaming Lips, Mercury Rev, The Delgados, Scott Walker, Grandaddy, Broken Bells, Soulsavers
 - White Magic
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Referenzen: The Tough Alliance, The Radio Dept., Passion Pit, Delorean, jj
Mount Kimbie - Crooks & Lovers
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Referenzen: James Blake, Scuba, Burial, Joy Orbison, Echospace, Clubroot, Digital Mystikz, Aphex Twin, Warp, Type
Sun Kil Moon - Admiral Fell Promises
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Referenzen: Mark Kozelek, Red House Painters, Nick Drake, Damien Jurado, James Yorkston, Great Lake Swimmers, Jason Molina
M.I.A. - /\/\/\Y/\
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Referenzen: Santigold, Sleigh Bells, Amanda Blank, Rye Rye, Crystal Castles, Rusko, Switch
Wavves - King Of The Beach
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Referenzen: The Thermals, Japandroids, The Drums, No Age, Best Coast, Times New Viking, Animal Collective, Abe Vigoda, Magnetic Fields
The Roots - How I Got Over
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Referenzen: Black Star, Mos Def, Talib Kweli, Ourkast, Erykah Badu
Parlovr - Parlovr
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Referenzen: Triclops!, Wolf Parade, Modest Mouse, Vampire Weekend, Arcade Fire
Big Boi - Luscious left foot: The son of Chico Dusty
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Referenzen: Outkast, Jay-Z, The Roots, Common, Janelle Monáe, George Clinton, B.o.B.
Stars - The Five Ghosts
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Referenzen: Rilo Kiley, The New Pornographers, Metric, The Weakerthans, Death Cab for Cutie, Prefab Sprout, The Cardigans
Wolf Parade - EXPO 86
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Nina Nastasia - Outlaster
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Referenzen: Cat Power, Joanna Newsom, Anni Rossi, Bonnie "Prince" Billie, Scout Niblett, Elliott Smith, Smog, Nick Drake
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Referenzen: McLusky, Gang Of Four, The Thermals, Future Of The Left, Cursive, Pixies, The Hold Steady
Oriol - Night And Day
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Referenzen: Funkadelic, Kruder & Dorfmeister, Derrick May, Alex Cortiz, Slope, Ralph Myerz, Kyle Hall, Plej, Sepalcure, NuJazz, Cafe Del Mar
Women - Public Strain
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Referenzen: Deerhunter, Times New Viking, No Age, Crystal Stilts, Liars, Deerhoof
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Menomena - Mines
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Referenzen: Ramona Falls, Lackthereof, TV On The Radio, Bear In Heaven, Blitzen Trapper, Pavement, Broken Social Scene, Man Man, Wolf Parade
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Referenzen: Emeralds, Klaus Schulze, James Ferraro, Michael Bundt, Stellar Om Source