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Rezension: Comeback Kid – Symptoms + Cures

Rezension: Comeback Kid - Symptoms + Cures

Es ist verdächtig ruhig, für einen kurzen Moment herrscht Ungewissheit: Was kommt da jetzt? Wann kommt es? Und vor allem wie laut ist es, wenn es kommt? Antwort: Das neue Album von Comeback Kid, nach fünf Sekunden, sehr laut. Das gute Stück hört auf den Namen „Symptons + Cures“ und enthält neben dem fast schon obligatorischen Besetzungswechsel natürlich auch das bekannte Erfolgsrezept – markante Vocals, angereichert mit melodietragenden Säge-Gitarren und interessanten Breakdowns. Stellt sich nur die Frage, ob dieses Konzept bei der mittlerweile vierten Studioplatte nicht allmählich etwas fad schmeckt.


Rezension: The Thermals – Personal Life

Rezension: The Thermals - Personal Life

Schon wieder stehen die Powerrocker aus Portland mit einem neuem Album vor der Tür. Blöderweise waren die “Power-Drops” ausverkauft und auch die Süßigkeiten der Geschmacksrichtung “Best Song Ever Written” waren nicht mehr an der Bude zu bekommen…


Rezension: Les Savy Fav – Root For Ruin

Rezension: Les Savy Fav - Root For Ruin

Es geht wieder etwas ruppiger zu auf dem fünften Studioalbum der New Yorker Indie-Rocker Les Savy Fav. Dazu scheint der Albenturnus von Les Savy Fav endlich in für treue Anhänger weniger quälenden Intervallen angekommen zu sein. „Let’s Stay Friends“ von 2007 folgte ganz seinem Namen und holte mit Melodie, Charme und Ironie alle mit ins Boot, die hilflos im Wasser paddelten. Nur zu gerne ließ man sich da retten oder sprang gar ins kühle Nass und mimte den Schiffbrüchigen, nur um irgendwie an Bord zu kommen. Diese alten Bande scheinen temporär aufgelöst, allerdings mit dem definitiven Angebot, wieder erneuert werden zu können.


Rezension: Stella – Fukui

Rezension: Stella - Fukui

Stella waren schon immer irgendwie besonders. Grob aus dem Dunstkreis entsprungen, den man früher einmal Hamburger Schule nannte, markierten sie den Punkt, als man sich dort dem (deutschsprachigen Indie-)Rock abwandte und mehr und mehr auf elektronischen Pfaden wandelte. Dabei waren sie ihrer Zeit oftmals um einiges voraus und so zum Beispiel 1998 mit ihrer Debütsingle “O.K., Tomorrow I’ll Be Perfect.” die ersten, die den in den letzten zehn Jahren wie kaum etwas sonst polarisierenden, neongrellen 80er New Wave wieder ins Spiel brachten. Stella verbanden Glamour und Diskurspop, Hedonismus und Politik mit explizit linken Inhalten. Zugehörig fühlten sie sich dabei nirgends so richtig, Andockpunkte gab es trotzdem reichlich, Egoexpress, Phantom/Ghost, Pantha du Prince um nur einmal die Bekanntesten zu nennen.


Rezension: Oriol – Night And Day

Rezension: Oriol - Night And Day

Nach dem Drücken der Tastenreihenfolge 2-0-0-1 an der Heckseite der Zeitmaschine geht alles ganz schnell. Die Welt schlürft wieder ihren Cappuccino an den nun überall aufkeimenden Kaffeebars, die ganze Welt scheint mit kreischend bunten Mustertapeten zugepflastert, Retro-Shops verkaufen wie blöd verwegene Plüschi-Lampen und jeglich erdenkliches Accessoire, was auch die heimische Wohnstätte in ein moussierendes Schmock-Art-Ambiente verwandelt. So war das in 2001. Was aber sagt Oriol im Jahre 2010 dazu?


Rezension: Antony & The Johnsons – Thank You For Your Love EP

Rezension: Antony & The Johnsons - Thank You For Your Love EP

Bevor in wenigen Wochen der Nachfolger zum letztjährigen „The Crying Light“ erscheint, schicken Antony & The Johnsons ihrem neuen Werk „Swanlights“ einen kleinen Teaser in Form einer EP voraus. Diese vermittelt nicht nur einen ersten, willkommenen Eindruck vom vierten Longplayer, sondern enthält außerdem Coverversionen des Lennon-Klassikers „Imagine“ und eines weniger bekannten Dylan-Songs.


Rezension: Women – Public Strain

Rezension: Women - Public Strain

Als vor zwei Jahren das selbstbetitelte Album der kanadischen Band Women erschien, war das Staunen groß. Keine Singles, keine Demos – nur zehn Songs, die en passant zwischen den unzähligen Nischen der musikalischen DIY-Kultur oszillierten. Das schleppend-klingelnde Pop-Kleinod „Black Rice“ schaffte es im gleichen Jahr immerhin auf Platz 25 der Pitchfork-Lieblingssongs. Ein gewisser Erwartungsdruck wäre [...]


Rezension: Eels – Tomorrow Morning

Rezension: Eels - Tomorrow Morning

Eine „Erlösung“ soll es sein, das dritte Eels-Album innerhalb von 15 Monaten. Nach „Hombre Lobo“ („Verlangen“) und „End Times“ („Verlust“) beendet „Tomorrow Morning“ die Konzept-Trilogie mit überraschend positiven Klängen. Und prinzipiell freut es den Zuhörer natürlich, dass Band-Chef Mark Oliver Everett seinen Kopf nach Jahren voller Tod und gebrochenen Herzen endlich Richtung Sonne streckt – nur: könnte das dann nicht noch etwas spannender klingen?


Rezension: The Books – The Way Out

Rezension: The Books - The Way Out

Nach ihrem letzten Werk war es ruhig geworden um The Books. Sie hatten sich im Anschluss an das dritte großartige Album „Lost And Safe“ eine Auszeit gegönnt und, mit Ausnahme des schönen Nick-Drake-Covers auf dem „Dark Was The Night“-Sampler (zusammen mit José Gonzales), hatte man inzwischen seit fast fünf Jahren nichts Neues mehr von ihnen zu hören bekommen. Nun ist endlich „The Way Out“ erschienen – das insgesamt vierte Studioalbum des amerikanischen Duos.


Rezension: Sky Larkin – Kaleide

Rezension: Sky Larkin - Kaleide

Nicht selten wird eine weniger umgangssprachliche, exotische Wortwahl mit Intellektuellentum verwechselt, werden ihre Benutzer als abgehoben abgetan oder ihren Aussagen, egal welchen Inhalts, eine überhöhte Bedeutung zugemessen. Dabei lassen sich – nicht alle, aber viele – komplizierte Konzepte genauso mit Alltagsvokabular erklären, wie ein vielsilbiges Wort völlig Mondänes beschreiben kann. Ohne Absicht benutzen wir alle schon mal Begriffe, die uns selbst völlig geläufig erscheinen, auch wenn dies anderen nicht so geht. Und warum auch nicht? Schließlich kann man mit exotischen Wörtern genau so schön spielerisch oder lyrisch umgehen wie mit anderen, was auch Katie Harkin zu Beginn des zweiten Albums ihrer Band Sky Larkin beweist.

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Rezensionen
Comeback Kid - Symptoms + Cures
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Referenzen: Have Heart, Terror, The Ghost Inside, Rise Against, Give Up The Ghost, American Nightmare
The Thermals - Personal Life
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Referenzen: Hutch And Kathy, Oxford Collapse, Titus Andronicus, Beat Happening, Guided By Voices, Modern Lovers, Pavement, Les Savy Fav, Spoon, The Hold Steady, Japandroids
Les Savy Fav - Root For Ruin
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Les Savy Fav - Root For Ruin

Referenzen: McLusky, Gang Of Four, The Thermals, Future Of The Left, Cursive, Pixies, The Hold Steady
Stella - Fukui
Stella - Fukui

Stella - Fukui

Referenzen: Battles, Mouse On Mars, Pantha du Prince, efdemin, Four Tet, Kraftwerk, Neu!, Cluster, Von Spar, Fujiya & Miyagi
Oriol - Night And Day
Oriol - Night And Day

Oriol - Night And Day

Referenzen: Funkadelic, Kruder & Dorfmeister, Derrick May, Alex Cortiz, Slope, Ralph Myerz, Kyle Hall, Plej, Sepalcure, NuJazz, Cafe Del Mar
Antony & The Johnsons - Thank You For Your Love EP
Antony & The Johnsons - Thank You For Your Love EP

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Referenzen: Rufus Wainwright, Klaus Nomi, Nina Simone, Bob Dylan, John Lennon, Rufus Wainwright, Klaus Nomi, Nina Simone, Bob Dylan, John Lennon, Rufus Wainwright, Klaus Nomi, Nina Simone, Bob Dylan, John Lennon
Women - Public Strain
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Referenzen: Deerhunter, Times New Viking, No Age, Crystal Stilts, Liars, Deerhoof
Eels - Tomorrow Morning
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Referenzen: E, Beck, Sparklehorse, dEUS, Gomez, Badly Drawn Boy, Ween, Elliott Smith
The Books - The Way Out
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Referenzen: Four Tet, Years, Aphex Twin, The Avalanches, Max Tundra
Sky Larkin - Kaleide
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M.I.A. - /\/\/\Y/\
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Referenzen: Rilo Kiley, The New Pornographers, Metric, The Weakerthans, Death Cab for Cutie, Prefab Sprout, The Cardigans
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Referenzen: The Dodos, Yeasayer, Here We Go Magic, Caribou, Memory Tapes, Oh No Ono, Ariel Pink`s Haunted Graffiti
Plattenelite
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Referenzen: McLusky, Gang Of Four, The Thermals, Future Of The Left, Cursive, Pixies, The Hold Steady
Women - Public Strain
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Referenzen: Deerhunter, Times New Viking, No Age, Crystal Stilts, Liars, Deerhoof
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Referenzen: James Blake, Scuba, Burial, Joy Orbison, Echospace, Clubroot, Digital Mystikz, Aphex Twin, Warp, Type
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Referenzen: Handsome Furs, Sunset Rubdown, Moonface, Atlas Strategic, Swan Lake
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Referenzen: Cat Power, Joanna Newsom, Anni Rossi, Bonnie "Prince" Billie, Scout Niblett, Elliott Smith, Smog, Nick Drake
Menomena - Mines
Menomena - Mines

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Referenzen: Ramona Falls, Lackthereof, TV On The Radio, Bear In Heaven, Blitzen Trapper, Pavement, Broken Social Scene, Man Man, Wolf Parade
Oneohtrix Point Never - Returnal
Oneohtrix Point Never - Returnal

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Referenzen: Emeralds, Klaus Schulze, James Ferraro, Michael Bundt, Stellar Om Source
Justin Grounds - The Dissolving
Justin Grounds - The Dissolving

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Referenzen: Thom Yorke, Radiohead, Owen Pallett, Patrick Watson, CocoRosie