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	<title>Leben mit Musik &#124; AUFTOUREN.DE &#187; Björn Bischoff</title>
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	<description>Musikmagazin mit ausführlichen Plattenkritiken,Downloads,Musikvideos,Konzertberichten,Fiktionen um Reib &#38; Nathan und der Nr.1-Hit-Kolumne Liedschatten.</description>
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		<title>Beathaka! Nigeria Calling: Nneka im Interview</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 07:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Bischoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spot]]></category>
		<category><![CDATA[HipHop]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
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		<category><![CDATA[Soul]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sängerin spricht mit uns über Erfolg, künstlerische Freiheit und ihre Heimat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class='noshadow thumb ' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2011/11/nneka_thumb.jpg' alt="Beathaka! Nigeria Calling: Nneka im Interview " /><br />
<strong>Am Anfang ist Stille. Und dann kommt das Wort. Nneka Egbuna dreht jeden Satz scheinbar zwei Mal in Gedanken um, bevor sie ihn sagt. Oft rutscht ihr ein langgezogenes „well“ über die Lippen, bevor sie auf Fragen antwortet. Während des Telefonats sitzt sie auf dem Dach von Sony in Berlin. Interviews können nur auf eine Art überzeugen: „Wenn sie interessant sind.“ Beiläufig pustet sie davor ein wenig Luft raus. Dann ein lautes Lachen. „Also, entweder bestehst Du die Prüfung oder Du fällst durch.“ Nneka hat um halb drei bereits fünf Interviews hinter sich. Zumindest schätzt sie das so, denn sie zählt da nicht mit. </strong></p>
<p>Das Interesse an der nigerianischen Sängerin ist groß. Und das verdankt sie einer Stunde, die sie zusammen mit ihrem Producer DJ Farhot in die Aufnahme des Tracks „Heartbeat“ investierte. „Farhot hatte diesen Drumloop laufen ohne ein richtiges Arrangement. Und als ich den Drumloop hörte, dachte ich an einen Herzschlag. Und das ist exakt, was passierte. Ich schrieb den Refrain zuerst, dann die Strophe und dann die zweite. Es war nicht so schwierig.“ Danach ging es daran, dem Gerüst weitere Instrumente hinzuzufügen. Auch der Rhythmus war mit dem Loop noch nicht komplett: „Wenn Du diese Drums hörst, klingen sie wie von einer Maschine, aber es sind richtige Drums.“ </p>
<h3><em>„Can you feel my heart beating? No no no no no&#8230; You don&#8217;t, don&#8217;t see, don&#8217;t feel, don&#8217;t give a damn.“ </em></h3>
<p>Vor drei Jahren pumpte dann der Takt zu treibend, rotierte der Bass zu stoisch, um an diesem Track vorbeizukommen. Darüber der Refrain, den Nneka mit ihrer Stimme zerlegte. Kein anderes Element saß in diesen knapp drei Minuten so drin wie ihr Organ. Nneka wußte, dass sie da eine gute Nummer baute, aber trotzdem steckte keine Berechnung dahinter, keine Absicht, den großen Wurf zu landen. „Nein, abgesehen davon, dass ich wusste, dass es ein guter Track ist. Aber es stand für mich nie im Mittelpunkt, einen Song wie diesen zu machen. Ich habe es von Herzen gemacht. Es war ein sehr, sehr einfacher Prozess.“</p>
<div style="text-align: center">
<iframe frameborder="0" width="560" height="428" src="http://www.dailymotion.com/embed/video/x4zuni"></iframe><br /><a href="http://www.dailymotion.com/video/x4zuni_nneka-heartbeat_music" target="_blank">Nneka &#8211; Heartbeat</a> </i></div>
<p>Diese Leichtigkeit rissen die Jungs von Chase &amp; Status aber in ihrem Remix mit einem polternden Drum&#8217;n'Bass-Brand ein. „Anfangs mochte ich es überhaupt nicht.“ Nneka holt tief Luft. Aber der Track wuchs für sie ein wenig und die Plattenfirma glaubte, dass so der schwierige englische Markt erschlossen werden könne. „Es war nichts, das ich zu Beginn abgesegnet hätte, aber ich sagte: Kein Problem, so lange es nicht meinen Stil oder meine Stimme verändert, das Original draußen ist und die Leute davon wissen. Und sie haben einen guten Job gemacht.“ Der Remix landete auf einer EP, auf der sich auch ein Feature mit Nas fand. </p>
<p>Geboren wurde Nneka 1980 in Warri, einer Stadt mit etwa einer halben Million Einwohner in Nigeria. Kurz vor der Jahrtausendwende zog es sie nach Hamburg. Ohne eine einzige Veröffentlichung schaffte sie es vor knapp zehn Jahren ins Vorprogramm von Sean Paul, während sie für Anthropologie an der Uni eingeschrieben war. Nach der ersten Platte 2005 ging es vor Seeed und Gnarls Barkley auf die Bühne. „No Longer At Ease“ als zweites Album sorgte drei Jahre später endgültig für eine größere Öffentlichkeit. „Heartbeat“ ging auch bei MTV Deutschland in Rotation. Auch jenseits von Nigeria und Europa spitzten sich die ersten Ohren. Ihre beiden Alben fasste Decon Records dann für den amerikanischen Markt zu einer Kompilation zusammen. Die Elite des Conscious Rap um die Roots feierte die Platte gebührend und die Musikkritik zog fleißig Vergleiche zu Lauryn Hill und Erykah Badu. „Es ist nett, mit diesen Leuten verglichen zu werden, weil sie Vorbilder sind. Aber ich muss die Welt daran erinnern, dass jeder seine Einzigartigkeit hat.“ </p>
<h3><em>„What is the mind without the heart? What am I without my shadow?“ </em></h3>
<p>Vor den Aufnahmen zu ihrer dritten und aktuellen Platte „Soul Is Heavy“ ging Nneka zurück nach Nigeria. „Es ist einfacher, einen Platz dort zu haben, als immer nur dorthin zu reisen und wiederzukommen. Auf der anderen Seite muss ich dort eine Menge Zeit verbringen, mich wieder mit meiner Familie und meinen Freunden in Verbindung setzen. Und auch um meine Karriere dort voranzubringen.“ </p>
<p>Sie schrieb fast fünfzig Songs in den letzten zwei Jahren. „Manchmal nutze ich die Gitarre, manchmal höre ich einen Beat und das gibt mir einen Anstoß, manchmal schreibe ich einfach nur so ohne eine Melodie und die kommt erst später. Es variiert.“ Viele der Songs entstanden in ihrem Apartment in Lagos. Letztendlich schafften es fünfzehn davon auf ihre neue Platte. Von dem Druck und der Erwartungshaltung vor der Veröffentlichung kriegte Nneka beim Schreiben nichts mit. „Vielleicht später, da hatte ich diese Auseinandersetzung mit der Plattenfirma. Da ist keine Single drauf, da ist kein „Heartbeat“ drauf, diese Art Druck. Ich sagte ihnen, das ist, was ich habe und das ist alles, was ich habe. Es tut mir Leid, aber ich gehe nicht zurück und zerbreche mir den Kopf, um einen Hit zu machen.“ </p>
<p>Aber „Soul Is Heavy“ kommt auch ohne offensichtlichen Hit aus, dafür spannt sich eine zu geschlossene Atmosphäre über die Platte. Zu durchdacht ist jede Minute auf dem Album. Dass Nneka kein Entertainer sein will, hat sie schon öfters betont. „Das ist nicht mein Ziel. Der Ruhm ist mir komplett egal. Es ist offensichtlich gut, mehr Publikum zu haben und eine Plattenfirma, weil die mehr Menschen erreichen und dazu bringen möchte, dein Album zu kaufen, damit sie mehr Geld verdient. Das ist derzeit <em>nicht</em> meine Absicht.“ </p>
<p>„Manchmal kämpfte ich mit den Texten, manchmal mit der Melodie.“ Wo andere Künstler ihr eigenes Werk loben und selbstzufrieden sind, antwortet Nneka fast selbstkritisch. „Ich wollte einfach loslassen, wollte es raus lassen. Es hat zu lange gedauert an den Tracks zu arbeiten, sie abzumischen. Ich weiß nicht, ob ich zufrieden bin. Ich denke nicht, dass ich es bin. Aber ich denke, dass ich für den Moment das Beste getan habe.“ </p>
<p>Musik ist bei Nneka zwar keine trocken-seriöse, aber trotzdem eine ernste Angelegenheit. „Es ist etwas, das ich mit meinem Herzen, das ich jeden Tag tue. Ich möchte es nicht als Job sehen, als etwas, dass mich auslaugt. Ich möchte inspiriert sein durch die Reisen, die Treffen mit Leuten, die ich glücklich mache. Und damit mache ich auch mich glücklich.“ </p>
<p>Viele Dinge haben sich in den letzten Jahren für Nneka verändert. „Ich habe Gitarre spielen gelernt. Zwar noch nicht perfekt, aber ich bin besser, als ich jemals war. Ich denke, dass ich musikalischer geworden bin, ich höre mehr auf das Detail in dem, was ich mache und was andere machen. Ich denke, dass ich mich über bestimmte Themen weiterbilden konnte. Aber ich bin immer noch nicht da, wo ich sein sollte.“ Ihre Stimme sackt dabei ab. Sie wird leiser: „Und es gibt ein paar negative Dinge, die ich angenommen habe. Vielleicht bin ich in meinem Kopf chaotischer geworden &#8230; irgendwie, nicht wissend, wo ich im Moment stehe.“ Der Rest des Satzes geht in einem Wust aus schlechter Verbindung und Halbsätzen unter. An vielen Stellen wird Nneka zwar nicht ernst, aber sachlich. Ein wenig Wehmut hängt manchmal an den Worten, die sie bedacht ausspricht. </p>
<h3><em>„Why do we want 2 remain where we started? And how long do we want 2 stop ourselves from thinking?“ </em></h3>
<p><object width="577" height="24"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/xkDgnVJa7SU?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/xkDgnVJa7SU?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="577" height="24" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="text-align: center"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xkDgnVJa7SU">Nneka &#8211; Soul Is Heavy</a></div>
<p>Wer mag, kann Nneka gerne eine politische Sängerin nennen, auch wenn sie sich nicht nur auf Sozialkritik versteht. Aber kaum eine Stimme der aktuellen Zeit spricht die Probleme so klar an wie sie. Schon der Titeltrack von „Soul Is Heavy“ ist da deutlich. Auch ihr Glaube spricht aus den Lyrics, sammelt sie ihre ersten Gesangserfahrungen vor Publikum ja auch in der Kirche und im Schulchor. „Shining star“ schmiegt sich ans Innenohr und auch „J“ verwundert zu erst. Sanft rollen sich die Melodien da über die Pianotasten ab. Nneka verknüpft HipHop, Reggae und Soul, aber nicht so wie es tausendundeinmal bereits beschworen wurde. Mit ihrer Musik transportiert sie Gefühle, die sie sich beim Schreiben vor Augen ruft und die beim Hören auf der anderen Seite der Boxen wieder auftauchen. Nnekas Sound ist eindringlich, aber nie aufdringlich. </p>
<p>Sie hat einen eigenständigen Sound, der seine Wurzeln klar im HipHop hat und oft auf dessen Rhythmen zurückgreift. Dabei singt Nneka die meiste Zeit mehr, als dass sie rappt. Zum ersten Mal hörte sie HipHop noch in Warri. Während sie auf der Straße Essen verkaufte, gab ihr ein junger Mann per Walkman die Fugees auf die Ohren. „Das war mein allererster Flash!“ Auf „God Knows Why“ gibt es auch von Nneka ein paar Rhymes und Black Thought von den Roots als Feature. „Ich brauchte eine Stimme, die unverfälscht ist und zu der man einen einfachen Zugang hat. Er ist ein Soldier. Diese Einstellung gefällt mir.“ Die Verbindung zu den Roots besorgte Producer J. Period, mit dem Nneka vor zwei Jahren ein gemeinsames Mixtape erstellte. Auf dem ließen etwa Talib Kweli und Jay Electronica ein paar Zeilen fallen. Für die Roots eröffnete sie ein paar Shows in den Staaten. Die Idee, Nas erneut als Feature zu nehmen, fiel hinten rüber.</p>
<p>Auf ihr bestes Konzert angesprochen, überlegt sie für einen kurzen Moment. „Ich spiele viele kostenlose Shows in Nigeria. Ich denke, das sind diejenigen, die ich wirklich hoch schätze.“ Nneka gibt den Menschen in ihrer Heimat Hoffnung. „Das ist es, was mich antreibt. Wenn ich die Leute nicht inspirieren würde, dann gäbe es keinen Grund für mich, Musik zu machen.“ In Nigeria kommt es weiterhin immer wieder zu Unruhen und Gewalt. „Ich bin für Einheit und für Liebe. Ich vereine Nigeria, egal wie viele unterschiedliche Völker durch die koloniale Trennung existieren. Sie wissen, wofür ich stehen, obwohl ich nicht perfekt bin.“ Mit dem Musiker Ahmed „Genda“ Nyei gründet sie vor ein paar Jahren R.O.P.E., eine nicht-staatliche Organisation. Sie möchte damit Jugendlichen in Nigeria und auch Deutschland eine Möglichkeit geben, sich in Workshops durch Musik und Kunst über bestimmte Themen auszudrücken.</p>
<p>Seit dem Erscheinen ihres Debüts vor sechs Jahren bleibt Nneka ihrem Sound treu. „Ich hatte nie irgendwelche Ziele, also &#8230; Aber ich werde wohl nie so singen können wie Mariah Carey.“ Sie lacht. Und das kommt von Herzen. Dann wird sie stiller. „Und ich werde nie die Möglichkeit haben, mit Bob Marley zusammenzuarbeiten.“</p>
<p><strong>Links:</strong> <a href="http://www.nnekaworld.com/de/home" target="_blank">Homepage</a> | <a href="http://www.facebook.com/NnekaWorld" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><em>Bild: Jens Boldt</em></p>
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		<title>Beathaka! Interview mit Ladi6</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 13:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Bischoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop + Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[beathaka]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Ladi6]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur gute Gitarrenmusik kommt aus Neuseeland: Im Gespräch mit Ladi6.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-25638" src="http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2011/07/ladi6_big.jpg" alt="Ladi6La" width="577" height="220" /></a></p>
<p>Nach dem süßlichen Pop-Export namens The Naked And Famous und den Jungs von Fat Freddy&#8217;s Drop steht mit <a href="http://ladi6.com/" target="_blank">Ladi6</a> die nächste Künstlerin bereit, sich mit sonnigen Kiwi-Sounds von der Perle Ozeaniens ins europäische Herz zu schieben. Die Rapperin hat mit „The Liberation Of&#8230;“ gerade ihre zweite Platte veröffentlicht und sich erneut für ein paar Monate mit Kind und Kegel in Berlin eingerichtet. Doch statt drückender Großstadt bietet sie mit ihrer Musik eine Befreiung von jeglicher Schwere und Zweifeln. „Jazmine D.L“ gedenkt ihrer verstorbenen Cousine, doch statt düsterer Pianoklänge haut die Dame mal eben einen Groove raus, dass es eine Freude ist. Ihr Debüt „Time Is Not Much“ war da schon weitaus zurückhaltender. Ein Interview über Vergleiche mit weiblichen EmCees, die eigene Verletzlichkeit und Pseudonyme.</p>
<p><strong>What is the difference between living in Berlin and living in New Zealand? How long will you stay in Berlin this year?</strong><br />
<em>There are so many differences it would be the longest list to explain all of them, it is really so very different. We will stay in Berlin this year for another 6 months, then head home to play shows during our summer.</em><br />
<strong><br />
When and why did you start to make music?</strong><br />
<em>It was completely by accident, my dad taught me &#8220;Hotel California&#8221; by The Eagles on guitar. So I learned guitar first and wrote my first ever song using that guitar and a poem my sister wrote, when I was 16 and living in Africa. And then, when I was 18, I found and fell completely in love with Hip Hop.</em></p>
<p><object width="577" height="28"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/w-FpYYL0nOE?version=3&amp;hl=en_US"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/w-FpYYL0nOE?version=3&amp;hl=en_US" type="application/x-shockwave-flash" width="577" height="28" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>What does Hip Hop mean to you?</strong><br />
<em>Hip Hop is my normal life to me, it is an expression of art, it&#8217;s an attitude, it&#8217;s a belief and it&#8217;s just very normal to me. </em></p>
<p><strong>Is there a difference between Ladi6 and Karoline Tamati? Why did you choose this pseudonym?</strong><br />
<em>No there is no real difference, perhaps a little in attitude and charisma but..no not really. I picked that pseudonym because Ladi has been my nickname my whole life, and I needed an emcee name, it was the done thing at the time, and it made sense to me.</em></p>
<p><strong><em>„Aww she&#8217;s kinda Lauryn kinda Erykah, I might be?“</em> Are you tired of these comparisons to other female emcees?</strong><br />
<em>Not at all, to be compared to Lauryn Hill and Erykah Badu is an honour and a priviledge, I adore it. I meant from that line, that I am influenced by them so much perhaps I am them (channeling them) but I&#8217;m also these other things that they may not be, so I am ME.</em></p>
<p><strong>How long did the recording of „The Liberation Of&#8230;“ take?</strong><br />
<em>8 weeks from woah to go, as they say. </em></p>
<p><strong>You&#8217;re using very easily understandable lines. Why do you express your thoughts in such a clear way? Aren&#8217;t you afraid of making yourself vulnerable?</strong><br />
<em>NO I’m not afraid of that, but I was. I have grown as an artist accepting that my directness is the way I express myself, and I happen to find some solace in exposing myself like that. But it&#8217;s not always me putting myself out there to be exposed, I’m trying to communicate and find a connection, and honesty of feeling and emotion gives me that.</em></p>
<p><object width="577" height="28"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/W1dcFzSIe4Y?version=3&amp;hl=en_US"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/W1dcFzSIe4Y?version=3&amp;hl=en_US" type="application/x-shockwave-flash" width="577" height="28" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>How difficult was it for you to write a song like „Jazmine D.L“?</strong><br />
<em>It was easy to write, I wanted to honour her and give her name some light. I enjoyed writing it and remembering her, it was very hard to record and it can be difficult to sing live because I think of her. I really force myself to think of her and try to manifest her spirit into my heart and eyes each time.</em></p>
<p><strong>Your music has this lightheartedness. Is this intentional or does it just happen during the process of writing and recording?</strong><br />
<em>It was intentional for this record, we wanted to keep it with this good feeling and energy around it. We wanted to emulate that energy live.</em><br />
<strong><br />
Why is your second album a liberation? And why wasn&#8217;t your debut?</strong><br />
<em>My first one was a learning period and a very confusing time in my life artistically and musically.</em></p>
<p><strong>Why is time not much? </strong><br />
<em>Time is not much was a poem my 10 year old cousin Shaquille wrote. We found it in her bedroom the day after her funeral, she knew all about time and how it&#8217;s not much, even at 10years old. I went through my whole life with no one close to me ever dying, and since 2008 someone close to me has died every year.</em></p>
<p><strong>What was the best gig you ever played? Why?</strong><br />
<em>Probably the first gig I ever did in 98 with my crew Sheelahroc, because I knew that this was it. This is what I wanted to do.</em></p>
<p><strong>Which unknown kiwi Hip Hop artist would you say deserves more attention?</strong><br />
<em>An emcee whom mixes her rastafarian roots with her Hip Hop. Her name is <a title="MC Silva" href="http://www.myspace.com/silvaemcee">MC Silva</a>. </em></p>
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		<title>Beathaka! Interview mit Miles Bonny</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 09:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Bischoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spot]]></category>
		<category><![CDATA[beathaka]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Miles Bonny]]></category>

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		<description><![CDATA["Music is more powerful than words": Der Soulsänger Miles Bonny im Interview.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin-bottom:15px" src="http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2011/06/milesb_big.jpg" alt="" />Miles Bonny könnte die Platte des Sommers geliefert haben. Wenn der gute Mann mal endlich mehr Aufmerksamkeit bekommen würde. Mehrere Tracks kursierten bereits über andere Veröffentlichungen, die er nun mit unveröffentlichtem Material zu seinem diese Woche erscheinenden Debüt „Lumberjack Soul“ gekittet hat. Dabei rausgekommen ist ein unglaublich dopes Ding mit Bläsern und Beats. Bonny steurte nicht nur den Gesang zu all seinen Songs dazu, sondern spielte auch den Schallbecher selbst ein. Und schon hockt er am nächsten Projekt S3 mit dem Producer Brenk. Per Mail haben wir Miles ein paar Fragen zukommen lassen.</p>
<p><strong>First of all, who is Miles Bonny?</strong></p>
<p>An inspired individual who cares about people.</p>
<p><strong>What does „Lumberjack Soul“ mean to you? What&#8217;s the difference between Lumberjack Soul and classical soul music?</strong></p>
<p>I enjoy the term Lumberjack Soul because it is classic soul, but suggests that there are many kinds of soul music and anyone who can express their soul, can make soul music.    </p>
<p>It is music that comes from someone&#8217;s soul, their truth. Part of why I tend to avoid the term soul is because it has been used in so many ways that it begins to lose its meaning.</p>
<p><strong>What does your label <a href="http://www.mpmsite.com/" target="blank">Melting Pot Music</a> mean to you?</strong></p>
<p>Melting provides me with a wonderful opportunity to share my music with the world. They are a talented group of individuals, artists and thinkers who do a lot with a little. It&#8217;s a great group of forward thinking artists to be a part of. Plus, I&#8217;m exposed to many great producers who i may not have heard of otherwise. Olski has a great ear and is very supportive of whatever music i make. I thank him for that.</p>
<p><strong>Why did you choose to cover two tracks from Raphael Saadiq?</strong></p>
<p>I dont remember exactly how it started, but I worked with DJ Day on „Still Miles (Still Ray)“ and then I recorded „What&#8217;s Life Like“ as an a capella-song, and then Day added the drums and additional instrumentation. He was completely responsible for the instrumentals and did an amazing job. I love his sound. I simply recognize the wonderful song writer that Raphael Saadiq is. I more recently saw him perform in Kansas City and was amazed at the glow in his eye. He is doing it.</p>
<div style="text-align: center">
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/8018804" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen allowFullScreen></iframe></p>
</div>
<p><strong>Is there a song by an artist you were influenced by that you wouldn&#8217;t cover, because you wouldn&#8217;t be satisfied with your version?</strong></p>
<p>Not necessarily, because I&#8217;m never attempting to do a better version of a song than the original artist, only my version of it at that moment. I record my voice at random times during my life, and as a result, whatever is recorded is more a reflection of me at that time than an attempt to make the ultimate statement. I believe all moments and people have value. And THAT is what I seek to document.</p>
<p><strong>Why should people listen to your music? </strong></p>
<p>Because it is more honest than most of what the masses hear on the radio and other corporate media that simply want to make money. They should listen and decide for themselves, They should determine if they like the way it makes them feel. That is the test and I&#8217;m happy either way.</p>
<p><strong>Who is your favorite producer you worked with? </strong></p>
<p>I don&#8217;t have one. I simply like to explore.</p>
<p><strong>How do you write your songs? </strong></p>
<p>I did write lyrics to a few songs, but most of the time i don&#8217;t write them at all. I often freestyle upon the 1st listen to a song. I&#8217;m much more concerned with the way a song feels than what the words are. Music is more powerful than words.</p>
<p><strong>Why do you think that music is more powerful than words?</strong></p>
<p>Music and the energy and residual effect of hearing tones transcend the words that may be spoken in the process. Without tones there are no spoken words. Without spoken words there is no human voice attached to the meaning behind the words.</p>
<p>I feel that we as living beings need to communicate with others and the feeling we get from communicating with others is far more influential than what is said. After all, the resulting influence of a conversation is how the other person felt, moreso than what was factually discussed.</p>
<p><strong>In retrospect, is there a sound or a rhyme that you would record or write in a diffrent way now? </strong></p>
<p>No. Sometimes there are notes that I wish were different, more in tune, but overall i really like the raw nature of my music. It is timeless in that way.</p>
<p><strong>How is the progress of the album with S3 going? What can listeners expect from it? </strong></p>
<p>It&#8217;s a beautiful blend of soulful gritty hip hop sounds. I can&#8217;t wait until it is complete. Brenk is a dope producer.</p>
<p><strong>Links: </strong><a href="http://milesbonny.com/" target="blank">Homepage</a> | <a href="http://www.mpmsite.com/?area=artists&amp;view=detail&amp;id=249" target="blank">Künstlerseite bei Melting Pot Music</a> | <a href="http://milesbonny.bandcamp.com/" target="blank">Bandcamp</a></p>
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		<title>Beathaka! Alle lieben Tyler</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 08:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Bischoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop + Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphere]]></category>
		<category><![CDATA[Bang On!]]></category>
		<category><![CDATA[Beastie Boys]]></category>
		<category><![CDATA[blueprint]]></category>
		<category><![CDATA[Curren$y]]></category>
		<category><![CDATA[Jean Grae]]></category>
		<category><![CDATA[Lil B]]></category>
		<category><![CDATA[Odd Future]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere neue HipHop-Kolumne berichtet den aktuellen Stand im Land der Beats und Reime, diesmal u.a. mit Curren$y, Jean Grae und Lil B]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class='noshadow thumb ' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2011/04/beathaka11.jpg' alt="Beathaka! Alle lieben Tyler" />
<p style="text-align: justify"><strong>Alles neu macht der Mai. Und so machen sich gleich mehrere Künstler dran, dem ollen HipiHopi einen neuen Anstrich fürs Frühjahr zu verpassen. Seit geraumer Zeit ist die Sache raus, dass Tyler, The Creator im Mai sein zweites Album „Goblin“ droppen wird.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Der aktuelle Hype lockt natürlich diverse Gestalten, die den Jungs einen Vertrag unter die Nase halten und eine Unterschrift mit Eigenblut verlangen. Unter anderem will Bad Boy die Crew in seinen Stall locken. Und da P. Diddy weder Kosten noch Mühen scheut, organisierte er auf Verlangen ein Treffen mit Justin Bieber. Irgendwer hat da den Witz offenbar nicht verstanden. Die Kernpunkte zum Thema Signing sind aber auch schon seit geraumer Zeit raus. „It&#8217;s like Nicki Minaj with dicks.“</p>
<p><object width="577" height="365" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" id="ordie_player_ee0a63a6be"><param name="movie" value="http://player.ordienetworks.com/flash/fodplayer.swf" /><param name="flashvars" value="key=ee0a63a6be" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed width="577" height="365" flashvars="key=ee0a63a6be" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" quality="high" src="http://player.ordienetworks.com/flash/fodplayer.swf" name="ordie_player_ee0a63a6be" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify">Während sich nun die gesamte Blogsphäre nur noch um Odd Future dreht, werkeln allerdings andere fleißig an ebenso heiß erwarteten Nachfolgern. Mit <a href="http://www.currensyspitta.com/" target="blank">Curren$y</a> bringt ein anderer Heugabel-Liebling gemeinsam mit Alchemist eine EP für lau raus. &#8220;Covert Coup&#8221; heißt das gute Stück und ist nun als Gratis-Download erhältlich. „Scottie Pippen“ gab es als Vorboten, der wartet mit Freddie Gibbs als Feature und einem mehr als tauglichen Beat auf. Eine Gourmet-Vorspeise für die kommenden Projekte von Curren$y, die er für 2011 angekündigt hat.</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F13649828&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=d38475"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F13649828&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=d38475" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>   </p>
<p><a title="Die komplette EP gibt es hier." href="http://covertcoup.currensyspitta.com/" target="blank">Die komplette EP gibt es hier.</a></p>
<p style="text-align: justify">Weit wenig Appetitliches serviert Brother Ali als Kellenschwenker im aktuellen Clip von <a href="http://www.rhymesayers.com/atmosphere/" target="blank">Atmosphere</a>. Der Track dazu ist schon weit knuspriger. Die zugehörige Platte nennt sich „The Family Signs“ und erschien vor ein paar Tagen. Wir sind angezapft, aber vorerst nur mit Stückchen gefüttert.</p>
<p><object width="577" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/9boD5WIUGTw?fs=0&amp;hl=en_US&amp;rel=0&amp;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/9boD5WIUGTw?fs=0&amp;hl=en_US&amp;rel=0&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="577" height="355"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify">Ebenfalls aus dem Stall von Rhymesayers kommt die neue Platte von <a href="http://www.rhymesayers.com/blueprint" target="blank">Blueprint</a>. Der Vorabtrack ist wesentlich spannender als der von Atmosphere. Hat aber leider keine Kantine. Dafür einen gescheiten Beat und einen Blueprint in Bestform.</p>
<p><object width="577" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/bnKdnDS9KtM?fs=0&amp;hl=en_US&amp;rel=0&amp;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/bnKdnDS9KtM?fs=0&amp;hl=en_US&amp;rel=0&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="577" height="355"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify">Welchen Fraß es bei den Black Eyed Peas in der Schule gibt, ist derweil noch nicht bekannt. Auf der Peapod Adobe Youth Voices Academy kann man ab Juli Unterricht nehmen und sich die Produktion von Musik und Videos näher bringen lassen. Finde den Widerspruch.</p>
<p style="text-align: justify">Vielleicht sollte sich <a href="http://www.basedworld.com/" target="blank">Lil B</a> trotzdem dort einmal blicken lassen. Dann wäre er vermutlich nicht auf die Idee gekommen, sein nächstes Album &#8220;I&#8217;m Gay&#8221; zu nennen. Die Organisation GLAAD (Gay &amp; Lesbian Alliance Against Defamation) reagiert zunächst mit Skepsis, aber auch ein wenig Hoffnung. Allerdings dürfte es sich mehr um einen schlechten PR-Gag handeln, um Aufmerksamkeit zu kassieren. Ein Statement würde anders aussehen.</p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://jeangraesblog.blogspot.com/" target="blank">Jean Grae</a> gehört leider immer noch zu den unterschätztesten EmCees. Da bleibt nur zu hoffen, dass ihre kommende Platte „ Cookies &amp; Coma“ endlich mal mehr Aufmerksamkeit erntet. Schließlich sorgte sie für die besten Momente auf der letzten Talib Kweli und auch Pharoahe Monch gab sie ein paar Zeilen für „W.A.R.“, die sich nicht verstecken brauchten. Vorab gibt es „R.I.P.“, dessen Unterbau von Ski Beatz stammt. Dicken Flow gibt es da nicht, der Kopf nickt aber trotzdem mal mit, die alte Hirnhaltehöhle.</p>
<p><object width="577" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/FSXoD-TAhzE?fs=0&amp;hl=en_US&amp;rel=0&amp;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/FSXoD-TAhzE?fs=0&amp;hl=en_US&amp;rel=0&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="577" height="355"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify">Auch die <a href="http://www.beastieboys.com/">Beastie Boys</a> schicken sich an, in den nächsten Tagen endlich ihre neue Platte „Hot Sauce Comittee Pt. 2“ zu veröffentlichen.  Mit „Make Some Noise“ ist ein erster Freund der Überspitzen unterwegs im Netz, auch wenn das mal wieder nicht alle mitbekommen haben. Vor geraumer Zeit gab es da aber schon einen Einblick in das neue Werk. „Too Many Rappers“ wartete mit Nas auf und schepperte weit ordentlicher als Muttis Küchenschrank. In welcher Version der Track auf der Platte sein wird, ist jedoch nicht bekannt. Das Eis schmilzt uns angesichts dessen trotzdem schon mal in der Waffel.</p>
<p><object width="577" height="25"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/HNB8pNqwrKw?fs=0&amp;hl=en_US&amp;rel=0&amp;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/HNB8pNqwrKw?fs=0&amp;hl=en_US&amp;rel=0&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="577" height="25"></embed></object></p>
<p><strong>Beat 4 2 weeks:</strong></p>
<p style="text-align: justify">Dass es im Kingdom brodelt, ist jetzt nicht so <em>die</em> Erkenntnis. Dass im Roster von Big Dada sich seit einiger Zeit etwas tut, auch nicht. Daher nun vollkommen erkenntnisbefreit der Hinweis auf <a href="http://www.facebook.com/pages/Bang-On/154105961277175" target="blank">Bang On!</a>, der selbst im britischen Pub für Begeisterung sorgt. Reimsport der guten Sorte eben. Auch ohne Erleuchtung.</p>
<p><object width="577" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/cbqcWE_54wc?fs=0&amp;hl=en_US&amp;rel=0&amp;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/cbqcWE_54wc?fs=0&amp;hl=en_US&amp;rel=0&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="577" height="355"></embed></object></p>
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		<title>Rezension: Ghostpoet – Peanut Butter Blues &amp; Melancholy Jam</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 16:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Bischoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Plattenkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Brownswood]]></category>
		<category><![CDATA[Dub]]></category>
		<category><![CDATA[ghostpoet]]></category>
		<category><![CDATA[HipHop]]></category>

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		<description><![CDATA[Ghostpoets Debütalbum erforscht urbane Resignation mit dunklen Erzählungen und trockenen Dub-Beats.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><img class='noshadow thumb ' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2011/02/ghostpoebutt.jpg' alt="Rezension: Ghostpoet – Peanut Butter Blues &amp; Melancholy Jam" /><strong>Der Boden klebt, vereinzelt haben Kippen ein Rudel um zerbombte Mülleimer gebildet. Das Licht der Stadt stemmt sich gegen die Nacht, legt seine orangene Hülle gegen die Sterne. Unter dem Beton atmet der urbane Kern schwer. Ghostpoet hat ein Ohr für dieses Ächzen, das träge Treiben das sich zwischen den Häuserschluchten abspielt, wenn die meisten Sinne längst verstummt sind. Auf seinem Debüt „Peanut Butter Blues &#038; Melancholy Jam“ kratzt er am Fundus, entkernt seinen Sound auf trockene Dub-Beats. </strong></p>
<p style="text-align: justify">HipHop ist hier nur noch die leere Hülle, in der sich der Rauch sammeln darf. In „Us Against Whatever“ haut Ghostpoet dröge seine Rhymes raus. Seinen Flow hat er ganz der Resignation angepasst. Eine letzte Spur von Wut liegt noch in „Finished I Ain&#8217;t“, doch der Ausbruch bleibt stetig in Ketten. Ghostpoet macht sich nicht die Mühe, großartige Skills zu präsentieren. Wozu auch? Gebrochen setzen sich die Zeilen zwischen den Rhythmus. </p>
<p style="text-align: justify">Hypnotisch tickt „I Just Don&#8217;t Know“ vor sich hin, drückt seinen pumpenden Bass weiter und weiter in die Ecke. Diese Platte verlegt sich mehr auf die Atmosphäre. Unscheinbar ist diese Verknüpfung von Genres, die gut zusammen gehen. Aber Ghostpoet schafft da mehr. „Survive It“ kann sich mal eben einen verhuschten Anflug von Soul in der Hook erlauben. Die Spuren der Menschen liegen genauso in den Straßen wie die Abdrücke der Maschinen. Feeling klatscht dem Gefühl hier trotzdem ordentlich auf die Schnauze. Die wenigen Akzente, die Ghostpoet seinen Tracks dann zugesteht, laufen dann astrein in seinen Sound ein. „Liiines“ steigert sich wahnsinnig in sein Piano und seine Gitarren rein. Die Verbitterung verschiebt sich, macht der Melodie platzt. Der zerfressene Dub drückt sich nur noch im Bass aus. Ghostpoets Reime verschmelzen, werden zu Gesang.</p>
<p style="text-align: justify">Die Tiefe von „Peanut Butter Blues &#038; Melancholy Jam“ ist nicht endlos, sondern kennt ihr Ende von Anfang an. Es ist der Augenblick, im dem sich die ersten Sonnenstrahlen anschicken das Dunkel wieder zu vertreiben. Ein Aufatmen geht durch die Tiefen. Das sinnlose Stapeln, Quatschen und Schaffen kehrt wieder. Doch es ist hoffnungslos. Alles nur Material für die nächste Schicht.</p>
<p><p><img class='alignleft noshadow' alt='Wertung: 73' src='http://www.auftouren.de/wp-content/themes/auftouren/rating/73.png' style='margin-left: 2px; margin-right: 3px;' /></p><strong>Label:</strong> Brownswood</p>
<p><strong>Referenzen:</strong> DELS, King Midas Sound, Wretch 32, Wiley</p>
<p><strong>Links:</strong> <a href="http://www.ghostpoet.co.uk/" target="blank">Homepage</a> | <a href="http://www.myspace.com/ghostpoet" target="blank">MySpace</a> | <a href="http://ghostpoet.bandcamp.com/" target="blank">Bandcamp</a></p>
<p><strong>VÖ:</strong> 25.02.2011</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F10023908&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=d38475"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F10023908&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=d38475" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object></p>
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		<title>Rhymemonster 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 12:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Bischoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spot]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Beans]]></category>
		<category><![CDATA[blueprint]]></category>
		<category><![CDATA[das racist]]></category>
		<category><![CDATA[HipHop]]></category>
		<category><![CDATA[kanye west]]></category>
		<category><![CDATA[madvillain]]></category>
		<category><![CDATA[serengeti & polyphonic]]></category>
		<category><![CDATA[stones throw]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Paukenschlag von Kanye dröhnt immer noch in den Ohren, doch die Zeit frisst Meistwerke gnadenlos. Das Jahr eins nach „My Beautiful Dark Twisted Fantasy“ ist bereits jetzt auf gutem Wege, ebenso viele dope Beats abzuwerfen wie sein Vorgänger: Denn kaum ist das Jahr vier Wochen alt, steht Madlib schon mit der ersten Veröffentlichung ins Haus. Was geht 2011 im HipHop?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><img class='noshadow thumb ' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2011/01/reimemonster.jpg' alt="Rhymemonster 2011" />Was geht&#8217;n noch, 2011?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der </strong><a href="http://pitchfork.com/reviews/albums/14880-my-beautiful-dark-twisted-fantasy/" target="_blank"><strong>Paukenschlag</strong></a><strong> von Kanye dröhnt immer noch in den Ohren, doch die Zeit frisst Meistwerke gnadenlos. Das Jahr eins nach „My Beautiful Dark Twisted Fantasy“ ist bereits jetzt auf gutem Wege, ebenso viele dope Beats abzuwerfen wie sein Vorgänger: Denn kaum ist das Jahr vier Wochen alt, steht Madlib schon mit der ersten Veröffentlichung ins Haus. Zum elften Mal perlt die „Madlib Medicine Show“ durch die Kopfhörer. Für die neueste Ausgabe hat der Haus- und Hofproduzent von Stones Throw 28 Tracks auf Platte gebannt; darunter finden sich Features von Guilty Simpson, Oh No und MED. Erscheinen wird das Ganze am 28. Januar. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Einen Vorgeschmack gibt es hier:</p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F7729140&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=e89396" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F7729140&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=e89396" allowscriptaccess="always"> </embed></object><br />
<span><a href="http://soundcloud.com/stonesthrow/supreme-team">Supreme Team (Madlib &amp; Karriem Riggins) </a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span>Peanut Butter Wolf war auch über die Feiertage aktiv und brachte zum Anfang des Jahres einen <a href="http://www.stonesthrow.com/news/2011/01/stones-throw-podcast-64" target="_blank">Podcast</a> raus, auf dem er die kommenden Veröffentlichungen von Stones Throw präsentiert. Direkt startend mit zwei Tracks von Madvillain, die in die Spur des Übermeilensteins „Madvillainy“ fahren. Ein Veröffentlichungsdatum gibt es bisher jedoch nicht, angepeilt ist der April.</span></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/_YTSgb5H7-I?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param value="true" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="285" src="http://www.youtube.com/v/_YTSgb5H7-I?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Doch nicht nur in L.A. drehen sich die Räder weiter. Die Boxen pumpten erst vor wenigen Monaten „Album Of The Year“ von Black Milk, da geistern bereits die ersten Gerüchte um Studioalbum Nummer sechs in diesem Jahr durch die Runde. Doch nicht nur das, Black Milk verkündete selbst via Twitter, dass die Platte von Random Axe abgemischt sei. Der Zusammenschluss des EmCees und Produzenten aus Detroit mit Sean Price und Guilty Simpson steht seit längerem auf der Liste und wird nun offenbar in den nächsten Monaten offiziell erscheinen. „<a href="http://rappcats.com/xxx/random-axe-monster-babies.mp3" target="_blank">Monster Babies</a>“ ist auf jeden Fall schon einmal eine extrem tighte Angelegenheit.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem eher leicht enttäuschenden Reflection-Eternal-Aufguss droppt auch Talib Kweli eine neue Platte mit dem Titel „Gutter Rainbows“ am 28. Jänner. Vorab gibt es „Cold Rain“ zum <a href="http://rcrdlbl.com/2011/01/03/download_talib_kweli_cold_rain_prod_ski_beatz_" target="_blank">kostenlosen Download</a>, das ein paar Beats auf eine Piano-Line putzt und seine Hooks ein wenig unter den Teppich kehrt.</p>
<p style="text-align: center;"><script type='text/javascript' src='http://rcrdlbl.com/widgets/embed/f33b421a2dde54b3b34f729723925298/'></script></p>
<p style="text-align: justify;">Bereits im letzten Jahr bloggten wir über den Grime-Jungspross <a href="http://www.auftouren.de/2010/07/31/shapeshifting-mit-dels/" target="_blank">DELS</a>, doch der gute Mann hat wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient. Mittlerweile ist „Trumpalump“ draußen (im „MP3-Alarm“ gibt es einen <a href="http://www.auftouren.de/2010/12/02/mp3-alarm-x/" target="_blank">kostenlosen Remix</a>), das eine ganze Ecke zickiger ist als der Kopfnicker „Shapeshift“. Trotzdem bleibt der Eindruck, dass da im April was verdammt Gutes kommen wird.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/spNJrsgc_YI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="285" src="http://www.youtube.com/v/spNJrsgc_YI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;hd=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Am fünften April werden die <a href="http://www.rhymesayers.com/" target="_blank">Rhymesayers</a> dann auch wieder mit ins Horn stoßen, wenn Blueprint auf dem Label sein Soloalbum „Adventures In Counter-Culture“ veröffentlicht. Der Rapper und Producer, der sonst bei Soul Position den Frontmann gibt, hat schon einmal „Radio-Inactive“ auf den Weg geschickt, das irgendwie auf einem scharfen Beat tanzt. Der Track ist entstanden, nachdem Blueprint zu einem Radiosender eingeladen wurde und dieser sich weigerte, auch nur überhaupt irgendeinen Track von ihm zu spielen. Immerhin ließen sich die Radioleute letztlich dazu überreden, wenigstens eine B-Seite aufzulegen. Das Telefon klingelte im Studio und die Zuhörer gaben Propz an Richtung Blueprint und die Nummer. Also fuck the radio und werft ein Ohr auf „Radio-Inactive“.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/bnKdnDS9KtM?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="285" src="http://www.youtube.com/v/bnKdnDS9KtM?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;hd=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Desweiteren erwarten wir mit Hochspannung das Durchbruchsalbum von J. Cole (vermutlich Ende März) und die Debüts von Das Racist und Curren$y (dessen aktuelles <a href="http://www.splash-mag.de/magazine/2011/01/01/mixtape-curreny-%E2%80%93-%E2%80%98return-to-the-winner%E2%80%99s-circle%E2%80%99-download/" target="_blank">Mixtape</a> ist eher wenig gehaltvoll). Das Anti-Pop-Consortium-Mitglied <a href="http://rcrdlbl.com/2010/12/15/premiere_beans_deathsweater" target="_blank">Beans</a> droppt sein Solowerk im Februar, ein sprödes Ding via Anticon mit viel Durchschnitt und einigen herausragenden Singletracks, was auch auf die Veröffentlichung von <a href="http://www.anticon.com/index.php?section=artist&amp;target=Serengeti%20and%20Polyphonic&amp;js=yes" target="_blank">Serengeti &amp; Polyphonic</a> (auch Anticon) zutrifft, die in Europa Ende Januar einheitlich erhältlich ist und wieder so kleinteilig und &#8220;leftfield&#8221; ist, dass sie eigentlich fast aus den Genregrenzen stolpert. Was jedoch nicht auf die Kollaboration zwischen Jay-Z und Kanye West zutrifft, an der man in allen Medien wohl nicht vorbeikommen wird.</p>
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		</item>
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		<title>Rezension: Gil Scott-Heron &#8211; I&#8217;m New Here</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 16:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Bischoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer weiß warum, aber Großstädte bei Nacht erzeugen eine ganz bestimmte Atmosphäre. Die hat wenig mit dem Trubel des Tages zuvor zu tun. Wie ein Nebel legt sie sich um die Häuser und in die Straßen. Das ist kein neues Phänomen. Hundert Jahre nach dem Expressionismus scheinen sich das Bild und die Schlechtigkeit der Menschenansammlungen nur noch in verregneten, dunklen Nächten abzuspielen. Erstaunlich ist dabei, dass es immer wieder neue Facetten in dieser Grundstimmung gibt. Gil Scott-Heron schafft mit „I'm New Here“ nun eine weitere dunkle Gasse, die doch keiner anderen gleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class='noshadow thumb ' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2010/02/Gil_Scott-Heron.jpg' alt="Rezension: Gil Scott-Heron - I'm New Here" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wer weiß warum, aber Großstädte bei Nacht erzeugen eine ganz bestimmte Atmosphäre. Die hat wenig mit dem Trubel des Tages zuvor zu tun. Wie ein Nebel legt sie sich um die Häuser und in die Straßen. Das ist kein neues Phänomen. Hundert Jahre nach dem Expressionismus scheinen sich das Bild und die Schlechtigkeit der Menschenansammlungen nur noch in verregneten, dunklen Nächten abzuspielen. Erstaunlich ist dabei, dass es immer wieder neue Facetten in dieser Grundstimmung gibt. Gil Scott-Heron schafft mit „I&#8217;m New Here“ nun eine weitere dunkle Gasse, die doch keiner anderen gleicht.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem frühen Soul hat diese Scheibe nichts mehr zu tun. Dieser liegt an so manchem Bordstein zwar noch schwer atmend, ist aber nur noch eine Randnotiz. „On Coming From A Broken Home Part 1“ startet dann auf Kanye Wests „Flash Lights“. Die düstere Poesie Scott-Herons nimmt sofort gefangen. Was folgt ist eine halbe Stunde voll von Düsternis und Zweifel. Die urbane Kälte saugt die Stücke blutleer und lässt sie in ihren ganzen isolierten Beats allein. „Me And The Devil“ drückt sich durch seine Clap Hands und Beats. Im Takt von Schienen zeichnen die Worte die Kargheit, in der für Licht kein Platz ist. Blues ist nur noch ein Schimmer, ein entferntes Echo. Dann, wenn in „I&#8217;ll Take Care Of You“ die Streicher eine kaputte Stimme tragen oder in „New York Is Killing Me“, das wieder mit seinen künstlichem Klatschtakt reduziert verschwimmt. Brüchigkeit und Rhythmik verschmelzen und über all dem thront eine dunkle Stimme, die sich zum Erzähler reduzieren lassen will.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur selten wie am Ende von „The Crutch“ wird etwas wie ein Herzschlag deutlich, lassen sich Emotionen erahnen, die in den Fassaden verborgen liegen. Dann, wenn das Poetische aufgebrochen wird und in Musik überfließt. „I&#8217;m New Here Again“ singt Scott-Heron im Titelstück des Albums, das sich nur mit ein paar gezupften Saiten über Wasser hält.  Melodie kann sich nur so an dieser einen Stelle breit machen und doch bleibt sie nur ein Rudiment, das unter der Rhythmik der Worte schimmert.</p>
<p style="text-align: justify;">Egal wie einen diese Scheibe erwischt, sie kriegt einen. Mit ihren dunklen Straßen, mit ihren verkrüppelten Gefühlen, mit ihrer Abhängigkeit, mit ihrer Sehnsucht. Es ist das tiefe Grollen, dass im Fundament schlummert. So endet alles wieder zu dem Sample von „Flash Lights“. Es ist immer noch hoffnungslos und die Sonne geht trotzdem jeden Morgen wieder auf. So schließt sich der Kreis.</p>
<p style="text-align: justify;"><p><img class='alignleft noshadow' alt='Wertung: 84' src='http://www.auftouren.de/wp-content/themes/auftouren/rating/84.png' style='margin-left: 2px; margin-right: 3px;' /></p></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Label:</strong> XL Recordings / Beggars / Indigo</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Referenzen:</strong> King Midas Sound, Fever Ray, Nick Drake, Marvin Gaye, Darkstar</p>
<p style="text-align: justify;">Link: <a href="http://gilscottheron.net/" target="_blank">Website</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VÖ:</strong> 05.02.2010</p>
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		<title>Gekommen um zu bleiben &#124; Tocotronics &#8220;Schall und Wahn&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 12:45:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Bischoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Plattenkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[Was muss Musik? Eine Frage, die wieder und wieder durch den Popdiskurs gejagt wird. Kaum eine Band, die in diesen Topf geworfen wird, die nicht aus der Hamburger Schule stammt oder zumindest deren Hausaufgaben in der Pause erledigt hat.  Und nun Tocotronics neues Album "Schall und Wahn", der Abschluss einer so nie gedachten Trilogie.  Kulturteil  i hör dir trapsen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class='noshadow thumb ' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2010/02/tocos.png' alt="Gekommen um zu bleiben | Tocotronics &quot;Schall und Wahn&quot;" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was muss Musik? Eine Frage, die wieder und wieder durch den Popdiskurs gejagt wird. Kaum eine Band, die in diesen Topf geworfen wird, die nicht aus der Hamburger Schule stammt oder zumindest deren Hausaufgaben in der Pause erledigt hat.  Und nun Tocotronics neues Album &#8220;Schall und Wahn&#8221;, der Abschluss einer so nie gedachten Trilogie.  Kulturteil  i hör dir trapsen. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dabei gibt sich die Band in Interviews immer bewusst als verzerrter Gegenentwurf von dem, was die betreffende Gazette von ihr hat. Bereitwillig wird bei der Welt, SZ und laut.de zum Interview gestanden und betont, wie überbewertet eine Rockband doch sein kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn nun „Schall und Wahn“ die ersten Male rotiert, macht sich die Erkenntnis breit, dass schon von vornherein klar war, dass dieses Album bejubelt wird. Die Rebellion mit Scherzen wie „SDS“ ist eben ein Witz und als selbigen sieht ihn Dirk von Lowtzow wohl auch. Hinter der Oberfläche von Songs wie „Ein leiser Hauch von Terror“ versteckt sich ein breites Grinsen und jede Interpretation perlt an diesen Worten ab. Dabei klingt das neue Album wahrlich wie der Strich unter dem Schaffen der letzten Jahre. „Eure Liebe tötet mich“ hätte ebenso Platz auf dem weißen Album gehabt, andere Stücke hätten aus „Pure Vernunft darf niemals siegen“ ein unverkrampfteres Album machen können. Die Gitarre ist schon lange nicht mehr wütend, sondern hat einfach nur resigniert, auch wenn die Produktion versucht das Gegenteil zu beweisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die ganze Scheibe klingt vertraut und ist vielleicht Stagnation auf hohem Niveau. Eigentlich kein Wunder, dass spaßeshalber von der Berlin Trilogie gesprochen wird. Zu gut passen diese drei Alben  sowohl musikalisch als auch sprachlich zu einander. Verschachtelte Texte sind eigentlich nicht vorhanden, viel mehr ist die Sloganhaftigkeit von einst einem Schweben in der Sprache gewichen, das sich abstrakt anbiedert. Schönheit und Klang zwingen Botschaft sich unterzuordnen, ob es nun passt oder nicht. Vorhanden sind diese auf jeden Fall noch, aber beim Aufbröseln gibt es keine Hilfe.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Kern dieses Albums ist kein Schlüsselroman. Es lohnt sich nur auf der Ebene der Sprache zu bleiben und Lieder wie „Das Blut an meinen Händen“ einfach ihren Lauf zu lassen. Doch bleibt am Ende ein kleiner Nachgeschmack. Ist das die Band, die einmal ein hingerotztes „Ich verachte euch wegen eurer Kleinkunst zutiefst“ veröffentlichte? Ein Aufbegehren gegen die Schublade, in die Tocotronic gesteckt werden, findet auch jetzt nicht statt. Krach soll als neues Futter dienen, verödet aber leider zu oft in Belanglosigkeit.  Mit dem Gestus, den „Schall und Wahn“ an den Tag legt, können oder wollen Tocotronic sich nicht aus dem Fahrwasser der Feuilletons befreien.</p>
<p style="text-align: justify;"><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Tocotronic „Schall und Wahn“ erschien am 22.01.2010</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.tocotronic.de/" target="_blank">Homepage</a> | <a href="http://www.myspace.com/tocotronic" target="_blank">myspace</a></p>
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		<title>Rezension: Chicago Underground Duo &#8211; Boca Negra</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 15:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Bischoff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Avantgarde-Jazz]]></category>
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		<description><![CDATA[Schatten formen sich bei Sonnenuntergang auf dem Boden einer alten, leeren Fabrik. Sämtliche Last verfliegt und die Konturen verlaufen, bis sie selbst in dem Abend aufgegangen sind. „Boca Negra“ ist immer noch ungreifbar wie seine vier Vorgänger, aber nicht weil ihm jede Substanz fehlt, sondern weil diese von den Wänden zu tropfen scheint [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img class='noshadow thumb ' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2010/01/ChicagoUnderground1.jpg' alt="Rezension: Chicago Underground Duo - Boca Negra" />
<p style="text-align: justify;"><strong>Schatten formen sich bei Sonnenuntergang auf dem Boden einer alten, leeren Fabrik. Sämtliche Last verfliegt und die Konturen verlaufen, bis sie selbst in dem Abend aufgegangen sind. „Boca Negra“  ist immer noch ungreifbar wie seine vier Vorgänger, aber nicht weil ihm jede Substanz fehlt, sondern weil diese von den Wänden zu tropfen scheint.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In stillen Momenten perlt sich langsam durch die Perkussion ein leises Jammern von Tönen. „Quantum Eye“ geht so auch in den ersten Hördurchgängen ein wenig unter, ist es doch einfach der ideale Punkt, um das Trommelfell kurz baumeln zu lassen, bevor „Confliction“ mit seinem holprigen Einstieg wieder sämtliche Konzentration fordert. Die Trompete lässt sich von dem Schlagzeug treiben und es ergibt sich eine tragende Melodie, bevor die Schleuse geöffnet wird und sich die Töne zurückziehen. So bläst sich „Boca Negra“ wieder und wieder auf, nur um dann abermals scheppernd die Entschlackungskur anzusetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Undurchsichtig und unaufgeräumt gibt sich „Spy on the floor“, wird dann jedoch aber wieder ein runder, kleiner Teufel mit einer Melodie, die sich in der Waschmaschinentrommel hin und her schaukeln lässt.  Die Einordnung in den Avantgarde-Jazz sollte einen nicht abschrecken, denn trotz Ecken und Kanten und Spielereien sind die Dinge greifbar. Wo Sekunden vorher noch gegen den Strich gebürstet wurde, gibt es ein paar Sekunden später die lieblichsten Schmeicheleien. Launig raunt „Laughing with the sun“ bis es alle Viere von sich streckt. Das Anrennen enthält schon Anfang, Ende und Neubeginn. Konstruktion und Destruktion werden ein Prozess, der sich hin und her wiegt und am Ende die Klänge in den Äther drischt.</p>
<p style="text-align: justify;">In sich hält die Stücke eine Stimmung zusammen, die eine Leichtigkeit ausstrahlt, die nie in Naivität abgleitet. Wer Schubladen wie Freejazz auspacken möchte, wird sich auf dünnes Eis begeben, denn die Freiheit ist hier nicht gleichbedeutend mit der Ausdehnung ins Unendliche. Schubladen sollten sowieso aus der Altbauwohnung geworfen werden. Es ist ein Ritt, ein Trip, ein Rausch in den schönsten Tönen. Der Glanz kommt aus der Ruhe und dunkle Töne gehören zum Spektrum dazu. Wo viel Schatten ist, ist immer auch Licht.</p>
<p><img class='alignleft noshadow' alt='Wertung: 76' src='http://www.auftouren.de/wp-content/themes/auftouren/rating/76.png' style='margin-left: 2px; margin-right: 3px;' /></p>
<p><strong>Label:</strong> Thrill Jockey / Rough Trade</p>
<p><strong>Referenzen:</strong> Chigago Underground, Tortoise, In The Fishtank, John Zorn, Miles Davis</p>
<p><strong>Links:</strong> Homepage: <a href="http://www.myspace.com/chicagoundergroundmusic" target="_blank">myspace</a> | <a href="http://www.thrilljockey.com/artists/?id=10011" target="_blank">Labelseite</a></p>
<p><strong>VÖ:</strong> 29.01.2010</p>
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		<title>Unter dem blauen Himmel: Sun Araw</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 13:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Bischoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spot]]></category>
		<category><![CDATA[Drone]]></category>
		<category><![CDATA[Horse Steppin]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Young]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[NotNotFun]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic]]></category>
		<category><![CDATA[Sun Araw]]></category>
		<category><![CDATA[Surf]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Sommer gibt es Momente, in denen scheint sich die Hitze auf alles gelegt zu haben. Sie läuft an Häuserwänden herunter, versetzt die Luft in ein Flimmern und legt sich auf sämtliche Gedanken. Genau diese Momente vergraben Sun Araw mit rostigem Werkzeug in den Dünen ihres dröhnenden und psychedelischen Noise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class='noshadow thumb ' style='' src='http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2010/01/sunaraw.png' alt="Unter dem blauen Himmel: Sun Araw" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Im Sommer gibt es Momente, in denen scheint sich die Hitze auf alles gelegt zu haben. Sie läuft an Häuserwänden herunter, versetzt die Luft in ein Flimmern und breitet sich aus auf sämtliche Gedanken. Genau diese Momente vergraben Sun Araw mit rostigem Werkzeug in den Dünen ihres dröhnenden und psychedelischen Noise.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Blick durch die Sonnenbrille geht in das seltsame Blau des Himmels, hinter dem sich Galaxien aus Staub, Wärme und Geröll verbergen, die das eigene Auge nie erblicken kann.  Die Lichtstreuung der Sonnenstrahlen hüllt den Horizont in diese Farbe und so glotzen wir auf die Pappwand, die vor der Unendlichkeit hoch gezogen wurde.  Es mag pathetisch klingen, aber genau das gleiche Spiel spielen Sun Araw, wenn sie den weiten Raum versuchen abzustecken.  Die Leere muss verhüllt werden. Silence is a bore.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie ein tropischer Fiebertraum malmt sich &#8220;Horse Steppin&#8217;&#8221; über den Strand und breitet sich zu einem warmen Klangbrett aus. Melodien werden angerissen und wieder im Sand verbuddelt. Orgeln jaulen auf und die schleppende Percussion taucht vereinzelt auf und wieder unter.  Die Gitarren brennen auf der Haut. Fratzenartig grinsen die Strukturen unter den Tonnen aus Schwere und Last. Leichtfüßiger kann Drone vermutlich trotzdem nicht klingen. Wer sich davon gerne auf Tape-Länge überzeugen lassen möchte kann <a href="http://mentalgroove.bigcartel.com/product/sun-araw-geneva-hits-c40-tape" target="_blank">hier</a> &#8220;Geneva Hits&#8221; ordern. Dieses beinhaltet Live-Aufnahmen und ist auf fünfzig Stück limitiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Link: <a href="http://www.myspace.com/sunaraw" target="_blank">myspace</a></p>
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