Musik ins Auge – Der Musikvideo-Roundup (Oktober I)

So vage der Begriff der Regie auch sein kann, steht er gerade im Bereich des Musikvideos für die Person mit dem Blick aufs Konzeptuelle. Sicher vor allem deswegen finden sich häufig in den Credits die Namen von Musiker*innen, die sich nicht allein auf die Ideen anderer verlassen, sondern eigene Bildvisionen einbringen.

So diese Woche bei der Fantasy-Choreographie von Caroline Polachek und Matt Copson, der Überdimensionierung bei Myles Whittingham und French Montana als auch bei Dave Meyers und Travis Scott, die hier nicht ihren ersten gemeinsamen Trip absolvieren.

Was Ideenreichtum angeht, übertrifft aber niemand Sam Baileys Vaginalsymbole, während Matt Zolly reichlich Humor in die nackte Nachbarschaft bringt und Leo Nicholson (knet-)blutig an die Knet-Eingeweide geht. Außerdem: Gefahr im Verkehr bei Carlos López Estrada und Nelson De Castro, Cara Strickers malerische Antik-Natur und Galerie-Gerangel von Quentin Deronzier.

Marika Hackman – hand solo

Regie: Sam Bailey

 

Foals – The Runner

Regie: Quentin Deronzier

 

Oh Sees – Gholü

Regie: Leo Nicholson

 

Tei Shi – Even If It Hurts feat. Blood Orange

Regie: Cara Stricker

 

Guapdad 4000 – Gucci Pajamas feat. Chance The Rapper & Charlie Wilson

Regie: Matt Zolly

 

Caroline Polachek – So Hot You’re Hurting My Feelings

Regie: Caroline Polachek & Matt Copson

 

Travis Scott – HIGHEST IN THE ROOM

Regie: Dave Meyers & Travis Scott

 

Spirit Animal – Painkiller

Regie: Carlos López Estrada & Nelson De Castro

 

French Montana – Writing On The Wall ft. Post Malone, Cardi B, Rvssian

Regie: Myles Whittingham & French Montana

 

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