Musik ins Auge – Der Musikvideo-Roundup (März IV)

Die wohl am weitesten verbreitete Form des Musikvideos ist der Performance-Clip. Mehr oder weniger darauf konzentriert, die Interpret*innen beim Musizieren zu porträtieren, werden dabei nur allzu oft ein interessanteres Konzept, Kamerarbeit und Bildästhetik hintenangestellt.

Anders sieht es beim Auftritt von Karen O & Danger Mouse in Stephen Colberts Late-Night-Show aus, den Spike Jonze live in einem durch zu einem mehr als sehenswerten Musikvideo der etwas anderen Art gestaltet. Auch „The Greatest Showman“-Regisseur Michael Gracey weiß eine Gesangsdarbietung cineastisch darzustellen, das völlige Gegenteil von Musical-Politur bringen derweil Róisín Murphys blutig-verschrobene Bilder. Außerdem: Anthony Byrnes flambiertes Dinner, Platten und Augenplopp bei Alden Volney und Zweisamkeit im Fischaugenobjektiv von Sophia + Robert.

P!nk – Walk Me Home

Regie: Michael Gracey

 

Fat White Family – Tastes Good With The Money

Regie: Róisín Murphy

 

Karen O & Danger Mouse – Woman

Regie: Spike Jonze

 

O – Les Pédales

Regie: Alden Volney

 

Askjell – Autumn, Autumn

Regie: Sophia + Robert

 

Hozier – Dinner & Diatribes

Regie: Anthony Byrne

 

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