Musik ins Auge – Der Musikvideo-Roundup (Oktober III)

Musikvideos können durchaus unabhänging vom Songtext funktionieren – in Fällen wie VM Projects Bilderflut ist es aber durchaus von Hilfe, den Text zu verstehen.

Tash Tungs mythisch-mystischer Waldtrip zeigt sich ebenso bildprächtig wie inhaltlich nebulös, in völligem Gegensatz dazu setzen Digipedi wie auch Ryan Staake und Charli XCX ein Stichwort gnadenlos direkt und unterhaltsam in Bomben und ’99er-Popkultur um. Ebenfalls an die 90er knüpft die Schleimflut Lee Hardcastles an, noch weiter zurück greifen Raúl Gonzos Menschmaschinen, während THE REST ganz evergreen den Wolf herauslassen. Außerdem: Skiwatch bei Brice VDH und Léo Walk, Kate Woodlands scheinbar endloser Collagen-Ideenreichtum und Oscar Hudson mit anfangs unscheinbaren, dann immer findigeren Szenenüberblendungen.

Angèle feat. Roméo Elvis – Tout Oublier

Regie: Brice VDH & Léo Walk

 

프로미스나인 – LOVE BOMB

Regie: Digipedi

 

Portugal. The Man – Tidal Wave

Regie: Lee Hardcastle

 

slowthai – Rainbow

Regie: THE REST

 

IU – BBIBBI

Regie: VM Project

 

Loyle Carner – Ottolenghi Ft. Jordan Rakei

Regie: Oscar Hudson

 

I DONT KNOW HOW BUT THEY FOUND ME – Do It All The Time

Regie: Raúl Gonzo

 

Gazelle Twin – Glory

Regie: Tash Tung

 

Charli XCX & Troye Sivan – 1999

Regie: Ryan Staake & Charli XCX

 

Wovoka Gentle – 1000 Opera Singers Working In Starbucks

Regie: Kate Woodland

 

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